CYCLE STAR and CITY CYCLING Ambassador blogs


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Dieses Jahr mit Startschwierigkeiten

Written on 25.08.2019 by Lars Winter
Team: Rathaus
Municipality: Plön

Durch personellen Ausfall hinken wir in der Organisation des Stadtradelns in diesem Jahr etwas hinterher. Dadurch haben wir weniger Mitfahrer*innen und deshalb zwangsläufig weniger Kilometer. Deswegen kann ich auch erst seit heute in diesen Blog schreiben.
Ich selbst versuche das durch weitere Strecken zur Arbeit und Teilnahme an Radveranstaltungen zu kompensieren. In der ersten Woche bin ich mehr als 60 Kilometer mehr gefahren als im Vergleichszeitraum zu 2018.
In der dritten Woche werde viele Arbeitskilometer zusammenkommen, da ich Besprechungen in Schönberg und in Bad Segeberg habe. Diese beiden Strecken allein werden rd. 120 Kilometer betragen.
Lasst euch motivieren. macht mit. Fahrt viel Fahrrad!

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Erste Etappe

Image Written on 24.08.2019 by Lutz Pörner
Team: Fam. Pörner
Municipality: Speyer

Heute Morgen habe ich mich auf meiner Hausstrecke schon ein bisschen warm gefahren.
Dann hatten wir um 15:00 Uhr die Auftaktveranstaltung Stadtradeln, mit der Einweihung der ersten Fahrradstraße in Speyer. Anschließend bin ich auf meiner Lieblingsstrecke nach Wörth gefahren. Diese Strecke hat nur zwei kurze Unterbrechungen (Lingenfeld, Germersheim)ansonsten fährt man komplett Autofrei immer am Rheindamm entlang. Muss jetzt noch ein bisschen Schlafen, morgen geht es dann 03:30 Uhr nach Ludwigshafen zur Tagschicht.
Gruß an alle Helfer.

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Auftaktveranstaltung Stadtradeln in Speyer

Image Written on 24.08.2019 by Alexander Walch
Team: Einhorn-Apotheke
Municipality: Speyer

Heute am Samstag, 24. August um 15 Uhr hatte Speyer gleich zwei Gründe mehr, heute zu feiern. Zu einem wurde die erste Fahrradstraße in Speyer feierlich eingeweiht und es wurde Startschuss zum Stadtradeln 2019 gegeben.

Der ADFC, der AK Fahrradstadt, Vertreter von InSpeyered, Vertreter von 20 Fahrradstraßen für Speyer, Stadträte, Sponsoren, Pressevertreter und viele Fahrradfahrer wohnten der kleine Feier bei.

Nach einer Rede von OB Stefanie Seiler standen Lutz und ich unserer OB kurz Rede und Antwort. Klimaschutzbeauftragten Fabienne Körner ging nochmal aufs Stadtradeln ein.
Zusammen mit OB Seiler, Frau Körner und Lutz wurde die Fahrradstraße eingeweiht.

Als kleines Geschenk haben Lutz und ich die tolle Radfahrer Brezel vom Brezelbäcker Berzel bekommen. Vielen Dank dafür. :-)

Natürlich ging es mit dem Rad gleich über die neue Straße. Ein kleiner Schritt für Speyer, ein großer für die Fahrradstadt. Sicherlich werden noch ein paar mehr Fahrradstraßen folgen.

Hier übrigens der Begriff Fahrradstraße von Wikipedia erklärt:

In Deutschland sind Fahrradstraßen dem Fahrradverkehr vorbehalten. Mit anderen Fahrzeugen dürfen sie nur dort benutzt werden, wo dies durch Zusatzzeichen angezeigt ist. Häufig wird so der Verkehr anderer Fahrzeuge nur für Anlieger oder nur in einer Fahrtrichtung zugelassen (Einbahnstraße). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt für alle Fahrzeuge 30 km/h. Das Nebeneinanderfahren mit Fahrrädern ist erlaubt. Kraftfahrer müssen gegebenenfalls ihre Geschwindigkeit verringern, um eine Behinderung oder Gefährdung von Radfahrern zu vermeiden.

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Die Spannung steigt...

Image Written on 22.08.2019 by Sabrina Gebben
Team: Bürgerinitiative "Nordhorn Nachhaltig"
Municipality: Nordhorn im Landkreis Grafschaft Bentheim

Morgen ist es schon so weit, das Stadtradeln im wunderschönen Nordhorn beginnt! Ich bin wirklich gespannt, wie es sein wird, drei Wochen lang komplett aufs Auto zu verzichten.
Obwohl ich sowieso aus Überzeugung so wenig wie möglich mit dem Auto fahre, zeichnen sich doch schon die ersten Veränderungen ab. Heute noch schnell dem Göttergatten Holz für sein neues Tischlerprojekt transportieren, solange ich noch Autofahren "darf". Morgen muss ich nach Osnabrück für einen recht kurzen Termin bei der IHK - das hätte ich sonst vermutlich mit dem Auto gemacht. Nunja, so habe ich dann endlich mal die Chance, die neue Bentheimer Eisenbahn und den nagelneuen Nordhorner Bahnhof auszutesten. Und praktischerweise kann ich die Zugfahrt zum Üben meiner Präsentation nutzen.
Mein Hobby, der Sport, ist so eine weitere Sache. Mein geliebtes Fitnessstudio am anderen Ende der Stadt könnte ich zwar auch mit dem Fahrrad erreichen - jedoch reicht dafür meine verfügbare Zeit nicht. Also muss ich mir etwas anderes überlegen, doch die Lösung ist schnell zur Hand: Glücklicherweise gibt es eine kleine, aber feine Calisthenics- Sportanlage ca. 1,5 km von meiner Haustür entfernt. Und Calisthenics wollte ich sowieso seit langer Zeit mal trainieren. :-)
Ich freue mich drauf.

Fröhliches Radeln jedem Leser und bis bald!
Sabrina

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Der Anfang

Written on 21.08.2019 by Ulrike von Breitenbach
Team: Katholischer Kindergarten
Municipality: Verbandsgemeinde Gau-Algesheim

Hallo! Seit Montag organisiere ich meinen Alltag mit dem Fahrrad: Arbeitsplatz in Gau-Algesheim, Termine in Ingelheim und Musikunterricht für ein Kind in Ockenheim. Diese Entfernungen sind kein Problem!

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Touren Ost/Rhauderfehn

Written on 21.08.2019 by Horst Tinnemeyer
Team: Offenes Team - Ostrhauderfehn
Municipality: Ostrhauderfehn im Landkreis Leer

Moin zusammen,
die Gemeinden Ostrhauderfehn und Rhauderfehn nehmen vom 01. bis zum 21. September am Stadtradeln teil. Die Koordinatoren beider Gemeinden haben beschlossen, in der ersten Woche zusätzlich zu jeden km die jeder Teilnehmer täglich selber mit dem Fahrrad fährt, eine gemeinsame Radour anzubieten. Die erste Tour startet am Montag, den 02.09. um 18.30 Uhr (Treffen in Rhauderfehn um 18 Uhr) beim Rathaus in Ostrhauderfehn, die zweite beim Rathaus in Rhauderfehn und dann im täglichen Wechsel. Beim Rückfragen bitte melden. Auskunft für Ostrhauderfehn gibt Nicole Beck, für Rhauderfehn Julia Fennen.
Mit radelnden Grüßen
Horst Tinnemeyer
P.S. Die Touren findet ihr bei Facebook
https://www.facebook.com/saved/?notif_id=1566402031783447&cref=52

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Endspurt!

Written on 21.08.2019 by Patrick Kratz
Team: SPD Saarbrücken und Freunde
Municipality: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Zu Beginn der letzten Stadtradelnwoche war ich in Frankreich unterwegs. Früher konnte man hier nur wenig Radinfrastruktur sehen. Das hat sich geändert. Selbst kleine Gemeinden haben Fahrradstreifen angelegt, manchen Wege zu reinen Fahrradstraßen umgewidmet und man sieht auch immer mehr Radler auf den Straßen.
Ansonsten habe ich auch die einen oder anderen Straßen in Saarbrücken kennen und lieben gelernt, die mir den einen oder anderen Platten beschert haben.
Insgesamt war das Stadtradeln dieses Jahr wieder eine tolle Erfahrung – erstmals als Stadtradeln-Star. Nicht ganz einfach als Kommunalpolitiker in Wahlkampfzeiten! Aber es geht – auch ohne auto! Ich bin nächstes Jahr mit Sicherheit wieder dabei.

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Freitag bike2work Tour

Written on 20.08.2019 by Torsten Bechtel
Team: Offenes Team - Wachenheim
Municipality: Wachenheim an der Weinstraße im Landkreis Bad Dürkheim

Liebe Stadtradeln-Teilnehmende​,

die Stadtradeln-Kampagne ist in vollem Gange - Fast 10000 Kilometer sind für die Verbandsgemeinde schon eingefahren worden, 80 aktive Radlerinnen und Radler beteiligen sich im Wettstreit um die rad-aktivste Kommune im Landkreis. Es geht um Klimaschutz, Umweltschutz und einfach ums Radfahren als Teil unseres Alltags.

Falls noch nicht geschehen, melden Sie sich an unter https://www.stadtradeln.de/wachenheim <https://www.stadtradeln.de/wachenheim>; und los geht's!

Viele von Ihnen radeln morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit. Wir laden am Freitag, den 23. August zu einer kleinen Stärkung am Ortsausgang Ellerstadt in Richtung Fußgönheim ein. Um 06.50 Uhr ist Abfahrt am Ortsausgang der Stadt Wachenheim (Friedelsheimer Straße Ecke Römerweg), von dort rollen wir durch die Ortsgemeinden Friedelsheim, Gönnheim, Ellerstadt und nehmen alle mit in unsere Gruppe auf, die am Straßenrand mit dem Stahlroß bereitstehen.

In Ellerstadt (Speyerer Straße Ecke Jahnring) gibt es bei Ankunft (ca. 07.20 Uhr) eine kurze Verschnaufpause, eine kleine Stärkung und alle sollen nach einem Gruppenfoto wieder ihrer Wege ziehen. Die Wettervorhersage lässt auf einen schönen Sonnenaufgang und eine erfrischende Morgenluft hoffen.

"Fahrrad flott"! - Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Bei Fragen zur morgendlichen Stadtradeltour wenden Sie sich an Klemens Gröger unter 0163-1722984 / klemens.groeger at web.de <mailto:klemens.groeger at web.de> .

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Der Unterschied zum Profi

Image Written on 19.08.2019 by Alexander Walch
Team: Einhorn-Apotheke
Municipality: Speyer

Am Sonntag war Tag der offenen Tür im Industriehof Speyer.

Ein dort ansässiges Küchenstudio hat dazu den Pfälzer Radsportler Pascal Ackermann vom World Tour Team Bora-Hansgrohe eingeladen. Pascal hat beim diesjährigen Giro d'Italia das Sprintertrikot gewonnen und ist zur Zeit einer der Top-Sprinter aus Deutschland. Nächsten Sonntag ist er bei den Cyclassics in Hamburg am Start, danach die Deutschland-Tour und vielleicht auch noch die WM der Profis.

Also genau der Richtige, um sich noch Tipps für eine drei Wochen Tour abzuholen.

Bei einem Etappenzielsprint tritt er dann doch mal so 1600 Watt. Sauber. Meine Topleistung liegt bei rund 300 Watt auf einem Ergometer. Kurzfristig.

Das ich in der Stadt fahre, beruhigt mich sehr. Für mich gelten auch die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Straßen. Der Radprofi hat in der Spitze den Berg runter über 100 Km/h auf dem Tacho stehen. Und sein Rad mit allem drum und dran wiegt soviel wie mein Akku.

Auch in der Anschaffung eines solchen Rades gibt es leichte Unterschiede. Die Profimaschine aus Carbon kostet über 10.000 Euro, das Pedelec erheblich weniger. Dafür muß ich dann auch mehr strampeln.

Eine Gemeinsamkeit habe ich dann in unserem Gespräch doch entdeckt: Die Begeisterung fürs das Radfahren. Und Strampeln müssen wir alle, kein Rad fährt von selbst.

Freue mich auf den Start am Samstag und viele Grüße an Lutz und alle Stadtradler.

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Hallo Stadtradler!

Image Written on 16.08.2019 by Lutz Pörner
Team: Fam. Pörner
Municipality: Speyer

Auch ich war erfreut ein Stadtradeln-Star zu sein. Ich bin 52 Jahre, verheiratet und habe zwei Kinder.
Meine Familie möchte mich im Team unterstützen. Seit über 10 Jahren fahre ich mit meinem Fahrrad
zur BASF wo ich arbeite. Zusätzlich habe ich noch viele Touren z.B. nach Amsterdam, Paris und Konstanz unternommen.
Ich werde bei der Stadtradeln-Aktion mein Bestes geben und Euch öfters über den Blog von meinen Erlebnissen berichten.
Dann bis zur Auftaktveranstaltung.
Viele Grüße an Alexander und alle radelnden Umwelthelfer.

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Freiheit vs. Sicherheit

Image Written on 16.08.2019 by Markus Diepold
Team: Storchennest-Radler
Municipality: Gunzenhausen

„Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“ So lautet ein Zitat des Schriftstellers Joachim Ringelnatz. Doch das Thema Sicherheit scheint in unserer heutigen Zeit ein zentrales Argument gegen die Benutzung von Fahrrädern im Straßenverkehr zu sein. Denn die ersten Reaktionen auf meinen weitgehenden Umstieg vom Auto zum Fahrrad waren nicht immer nur begeisternd lächelnde Blicke der Passanten bzw. übrigen Verkehrsteilnehmer, sondern gerade in Hinblick auf die Mitnahme von drei Kindern im Lastenrad die ermahnende Frage, ob dies denn überhaupt erlaubt sei und – wenn ja – ob die Kinder dort denn sicher seien.

Solche Kommentare kamen nicht selten von Müttern, die gerade ihre Sprösslinge über eine Distanz von geschätzt zwei Kilometern von Zuhause zum Kindergarten mit dem Familienauto kutschierten. Die Absicht solcher Kommentare scheint naheliegend: Einerseits soll ich belehrt werden, dass es nur die Art eines Rabenvaters und ziemlich fahrlässig sein kann, seine Kinder derart unsicher zum Kindergarten zu bringen. Andererseits möchte man sein eigenes Verhalten, das zunehmender öffentlicher Kritik ausgesetzt ist, rechtfertigen. Denn natürlich ist sich jedermann der Klimaproblematik bewusst und auch der Tatsache, dass es ökologisch fatal ist, derart kurze Strecken mit dem Sport- und Nutzfahrzeug, kurz SUV, zurückzulegen.

Den Verlust der Freiheit, mit dem Auto selbst kürzeste Strecken zurücklegen zu dürfen, möchte man mit dem anscheinend damit zusammenhängenden Verlust von Sicherheit verhindern. Dabei ist es auf den ersten Blick nur scheinbar eine Beschneidung der eigenen Freiheit und Lebensqualität, kein Auto zu besitzen und stattdessen mit dem Rad derart entschleunigt durch das Leben zu kurven. Denn auf den zweiten Blick gewinnt man neue Freiheiten: die Freiheit, keine Kfz-Steuer und Versicherung zahlen zu müssen, die Freiheit, sich den ständigen Kauf und Wechsel von Sommer- und Winterreifen zu sparen, die Freiheit, an Tankstellen die Kraftstoffpreise unbeachtet lassen zu können, die Freiheit, sich nicht über eine leere Batterie im Winter aufregen zu müssen, die Freiheit, nicht darüber nachdenken zu müssen, ob das Auto wieder durch den TÜV kommt, die Freiheit, keinen Parkplatz für das Auto mehr suchen zu müssen, kurzum die Freiheit vom Auto.

Wer nun der Sicherheit im Leben mehr Bedeutung zumisst als der beschriebenen Freiheit, landet im Bereich des Straßenverkehrs zwangsläufig im Familien-SUV-Panzer und muss auf all die einfachen Freiheiten verzichten. In der Tat gewinnt man dadurch die Freiheit, im Falle eines Unfalls mit höherer Wahrscheinlichkeit körperlich unbeschadet aus der Sache heraus zu kommen. Und zugegebenermaßen kann und wird im Straßenverkehr immer etwas passieren. Wenn beispielsweise ein Kind mit dem Fahrrad von der Straße auf den Gehsteig aufsetzen will und dabei umfällt, findet ein gemütlicher Fahrradausflug sein vorläufiges Ende. Doch ist die Konsequenz aus solchen Erlebnissen, dafür zu sorgen, dass nichts mehr passieren kann? In Disneys „Findet Nemo“ gibt es ein Zitat der Fischdame Dorie, die für ihren stets vorsichtigen Gefährten eine Lebensweisheit parat hat, die auch zu diesem Thema passt: „Du kannst doch nicht zulassen, dass ihm nie etwas passiert. Dann passiert ihm doch nie etwas!“

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STADTRADELN-Star Bürgermeisterin Julia Samtleben

Written on 16.08.2019 by Julia Samtleben
Team: Verwaltung Stockelsdorf
Municipality: Stockelsdorf im Kreis Ostholstein

Am 01. September 2019 nimmt Stockelsdorf zum zweiten Mal bei der Aktion Stadtradeln teil. Im letzten Jahr waren wir mit 250 Teilnehmern zum und über 30.000 gefahrenen Kilometern auf Platz 1 in Ostholstein. Zum Start der Aktion wird es wieder eine gemeinsame Sternfahrt von den teilnehmenden Gemeinden nach Gleschendorf geben.
Ich habe mich in diesem Jahr entschlossen als Zeichen für den Klimaschutz aber auch als mahnendes Beispiel als sogenannter „Stadtradelstar“ ganz auf das Autofahren zu verzichten und täglich über meine Erfahrungen zu berichten. Wie ich schon bei meinen ersten Besuchen in Stockelsdorf festgestellt habe, sind die Bedingungen für Radfahrer wie vielerorts suboptimal. Man mag sich über Helikoptereltern und die Jugend von heute aufregen, aber bei den gefährlichen Bedingungen für Radfahrer und Fußgänger an vielen Stellen kann ich verstehen, dass viele Eltern ihre Kinder lieber fahren. Und ja, in den 50er, 60er, 70er und 80er Jahren ging es auch anders, aber damals gab es auch viel weniger Autos als heute. Und ehe man anfängt über Verbote zu sprechen und damit das Fliegen und Auto fahren einzuschränken, muss man zwingend Angebote schaffen. Ich bin früher oft die 27 km zur Arbeit nach Hamburg mit dem Fahrrad gefahren. Im Berufsverkehr war ich dabei genauso schnell und sogar schneller als mit dem Auto. Die Regionalbahn mit der ich üblicherweise fuhr habe ich dabei nicht eingeholt, aber natürlich den positiven Effekt genutzt gleichzeitig schon Sport gemacht zu haben. Wenn es wirklich gelingt durch Radschnellwege, guten öffentlichen Nahverkehr alternativen zum Berufspendler im Auto zu schaffen, kann eine Verkehrswende vielleicht gelingen. Ich glaube aber an Anreize und nicht an Verbote.

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Freude

Image Written on 15.08.2019 by Alexander Walch
Team: Einhorn-Apotheke
Municipality: Speyer

Über die Nachricht, das ich ein Stadtradeln-Star bin habe ich mich sehr gefreut und bin auf die drei Wochen Autoverzicht sehr gespannt.

Zu meiner Person: Ich bin 49 Jahre alt, verheiratet und fahre schon mein Leben lang gerne Fahrrad. Beruflich liefere ich unter anderem Medikamente für die Einhorn-Apotheke aus.
Unser Liefergebiet reicht von Ketsch bis zur Stadtgrenze von Neustadt an der Weinstraße.

Aufgrund der geschlossenen Salierbrücke habe ich ein E-Bike für die Belieferungen der badischen Rheinseite bekommen. Dieser Service wird von unseren Kunden sehr gut angenommen. Natürlich nutze ich das E-Bike auch für die Lieferungen in Speyer.

Die Herausforderung für die nächsten drei Wochen ist der Verzicht aufs Auto. Wetter, Verpackungsgrößen und auch Zeiten werden neue Herausforderungen. Lieferung mit der S-Bahn oder dem Bus? Ich bin auf die Aufgaben gespannt und noch viel mehr auf die Lösungen.

Auf dem Blog hier werde ich berichten und freue mich, viele Stadtradler am 24. August um 15 Uhr bei der Auftaktveranstaltung zu treffen.

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Stadtradel-Auftakt in Grünstadt und Bad Dürkheim

Image Written on 15.08.2019 by Klaus Wagner
Team: Stadtverwaltung Grünstadt
Municipality: Grünstadt im Landkreis Bad Dürkheim

Rund 30 Teilnehmer aus Grünstadt und dem Leiningerland kamen zu Radler-Frühstück auf der Alla Hopp Anlage. Gestärkt ging es dann los in Richtung Bad Dürkheim mit Zwischenstopp in Freinsheim, wo sich weitere Radler der Sternfahrt in die Kreisstadt anschlossen. Im Kreishaus empfing Landrat Ulrich Ihlenfeld eine große Schar Radfahrer aus allen Teilen des Landkreises Bad Dürkheim. Ein toller Auftakt zum "Stadtradeln" mit zahlreichen Bürgermeister-Kollegen. Dabei natürlich auch die vier Stadtradel-Stars, die drei Wochen lang gänzlich auf Autofahren verzichten wollen!

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Stadtradeln startet

Image Written on 15.08.2019 by Klaus Wagner
Team: Stadtverwaltung Grünstadt
Municipality: Grünstadt im Landkreis Bad Dürkheim

Ab jetzt werden Kilometer gesammelt: Mein Tachostand am 14. August 2019 um 7.30 Uhr!

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Viele motivierte Stadtradler

Image Written on 15.08.2019 by Christoph Glogger
Team: Stadtverwaltung Bad Dürkheim
Municipality: Bad Dürkheim im Landkreis Bad Dürkheim

Heute beginnt das Stadtradeln. Über 400 Dürkheimer haben sich angemeldet, Respekt! Damit kommen mehr als ein Drittel der Stadtradler im Landkreis aus Bad Dürkheim.
Ich selbst bin nicht ganz unvorbereitet, denn ich habe im letzten Jahr schon einmal getestet, wie es ist, das Auto drei Wochen in der Garage stehen zu lassen und alles mit dem Fahrrad (und ggf. der Bahn) zu machen. Das ist als Bürgermeister schon eine gewisse Herausforderung, denn der Terminkalender ist voll und bei allen Außenterminen muss dann der Weg doch etwas anders geplant werden. Aber dafür bin ich mehr an der frischen Luft und habe Bewegung, ich freu mich drauf.
Außerdem hab ich es als „Stadtradeln-Star“ (ein etwas weniger glamouröser Name hätte es vielleicht auch getan) versprochen und jetzt ziehe ich das auch durch.
Heute stehen wir also alle vor der Kreisverwaltung, jede Menge Bürgermeister und andere Radler und der Landrat eröffnet die Stadtradelnwochen. Die vier „Stars“ geben unter den Augen der Presse ihren Autoschlüssel ab und zum Start bekommt jeder noch eine Tüte frisches Obst.
Ich hab heute zwei Ortsbeirats-Sitzungen in Hardenburg und Seebach und kann damit gleich Kilometer machen. Ich muss erstmal mein Passwort rekonstruieren, aber dann macht auch die App mit und startet das „Tracking“. Nach den Sitzungen habe ich 2 kg CO2 gespart, sagt die App. Naja, denke ich, wenn ich kein Elektro-Auto mit Ökostrom fahren würde.
Aber darum geht es nicht. Wir sind viele motivierte Stadtradler und machen Werbung dafür, das Auto stehen zu lassen und mehr Rad zu fahren. Also: los geht’s. Der erste Tag hat mir schon mal sehr viel Spaß gemacht.

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Start Stadtradeln

Image Written on 14.08.2019 by Torsten Bechtel
Team: Offenes Team - Wachenheim
Municipality: Wachenheim an der Weinstraße im Landkreis Bad Dürkheim

Liebe Stadtradeln-Aktive,
ab heute zählt jeder Kilometer. Ich habe mich im Höhentrainingslager auf den heutigen Tag vorbereitet. In 30 Minuten werde ich mit meinem Hercules Saragossa Rad mit 10 Gang Sachs Schaltung, grünmetallic und gelbem Lenkerband nach Bad Dürkheim zur Eröffnungsveranstaltung fahren. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich noch anmelden.
Torsten Bechtel

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Jetzt ist es vorbei!

Image Written on 01.08.2019 by Winfried Abicht
Team: Offenes Team - Mühlacker
Municipality: Mühlacker im Landkreis Enzkreis

In meiner 3. Woche als STADTRADELN Star ist mir eine Sache besonders noch mal echt bewusst geworden. Das Fahrrad/E-Bike stellt für mich nicht das ausschließliche Fortbewegungsmittel dar, sondern steht für mich als eine sinnvolle Ergänzung.

Eine Möglichkeit, die man insbesondere für kurze Wege nutzen sollte und gerne auch für die Wege zur Arbeit. Denn Fahrradfahren setzt Gesundheit voraus. Noch viel mehr, als es das beim Autofahren tut. Beim Autofahren läuft doch alles mehr automatisiert ab, Fahrradfahren setzt eine größere Präsenz voraus. Nicht nur das Rad reagiert jeden Tag neu, auch die Wege verändern sich jeden Tag aufs Neue. Das ist etwas sehr schönes, aber eben auch herausfordernd. Insbesondere dann, wenn die zum Teil nicht befestigten Wege nach starken Regengüssen ausgespült sind und der Belag sehr nass ist.
Daher: es darf nicht zur Qual werden, dass man eben nicht gezwungen wird, sich mit Kopfschmerzen und bei Regenscheuer aufs Rad zu schwingen. Ein gesunder Mix aus allen Verkehrsmitteln, das ist für mich zukunftsweisend und sinnvoll
.
Es war echt eine spannende und aufschlussreiche Zeit als STADTRADELN Star mit meinem Pedelec unterwegs zu sein. Auch wenn wir noch viel Arbeit vor uns haben, um unser Radnetz auszubauen und insbesondere den Anforderungen, die die E-Bike Fahrer an Radwege stellen, entsprechend gerecht zu werden, hat die starke Beteiligung unserer über 300 aktiven Radlerinnen und Radler gezeigt, dass man in unserer Stadt gut und sicher auf die Alternative „Fahrrad“ umsteigen kann.

Ich bin mächtig stolz über die vielen Kilometer, die wir alle gemeinsam in Mühlacker in den letzten 3 Wochen erradelt haben und freue mich über jeden, der genauso wie ich, auch nach dem STADTRADELN Zeitraum tüchtig weiterradelt.

Winfried Abicht

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Wie ich in drei Wochen STADTRADELN München von einer anderen Seite kennengelernt habe

Image Written on 29.07.2019 by Line von Eichhorn
Team: Offenes Team - München
Municipality: München

Mission geschafft: Drei Wochen Radeln in der München sind gemeistert. Neben viel sportlicher Betätigung habe ich engagierte Radler und kreative Projekte kennengelernt - an den 300 Kilometer bin ich knapp vorbeigerutscht.

Ein wenig Bammel hatte ich schon: Drei Wochen nur Radeln? Das, während ich im 6. Monat schwanger bin und wir umziehen? Blöde Idee, würden viele sagen. Doch je länger ich drüber nachdachte, desto besser gefiel mir der Plan und die damit verbundene Herausforderung.

Wie die ersten beiden Wochen mitsamt Umzug vonstatten gingen könnt ihr hier lesen (https://bit.ly/2y3BfKW) .

Nachdem ich nun schon zwei Wochen lang geübt hatte, ging das Radeln in der letzten Woche fast wie von allein. Ich hole eine neue Gläser-Kollektion in Milbertshofen ab und transportiere sie auf dem Rad nach Bogenhausen - ohne Schäden. Ich entdecke viele schöne Strecken in neuen Viertel Bogenhausen und erkunde altbewährte Wege im Englischen Garten - sogar nachts, denn endlich habe ich mein Rad mit einer ordentlich hellen Lichtanlage ausgestattet.

Doch dann habe ich Frühdienst. Da fahre ich wegen der Müdigkeit ehrlich gesagt ungern mit dem Rad. Dieses Mal aber raffe ich mich auf und komme wach und erfrischt im Büro an. Eigentlich gar nicht schlecht. Jeden Tag würde ich das aber trotzdem nicht packen.

Und dann gab es diese Woche einen großen Grund zur Freude für alle Münchner: Der Stadtrat hat sich den Forderungen aus zwei Rad-Bürgerbegehren mit deutlicher Mehrheit angeschlossen.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-radentscheid-stadtrat-mehrheit-1.4537436

In drei Wochen STADTRADELN München habe ich nicht nur neue Strecken kennengelernt, sondern auch kreative Projekte. Zum Beispiel das deutschlandweit aktive Klak Fahrradkino (https://www.facebook.com/fahrradkino/ ), bei dem Kinozuschauer auf Rädern die Energie erzeugen, die es zum Präsentieren eines Filmes braucht. Oder das Berliner Bikeygees - Radfahrtraining für geflüchtete Frauen. Denn in anderen Ländern ist Radfahren lernen nicht so selbstverständlich wie bei uns.

Und ich bin mit engagierten Radlern ins Gespräch gekommen. Zum Beispiel mit Carolin Lorenz. Sie ist eine, die nahezu alles mit dem Rad macht: Etwa von Amsterdam nach München radeln, um im Rahmen der Schokofahrt (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/oekologie-alternative-schokofahrt-1.3916351) Bio-Fairtrade-Schokolade emissionsfrei zu transportieren. Darüber hinaus radelt sie regelmäßig bei der Critical Mass mit, einer weltweiten Radler-Bewegung, die mit Präsenz Städte zurückerobert.

Oder Johannes Grasser. Er ist Spastiker und steigt aber trotzdem aufs Rad
https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/sportstudent-mit-tetraspastik-100.html

Und meine Kollegin Julia erzählt mir, dass sie in einem komplett autofreien Haus wohnt und in den letzten zehn Jahren nur einmal geflogen ist. Wer kennt weitere bewundernswerte Radler oder kreative Radprojekte, vor allem in München? Schreibt es in die Kommentare.

Viele Menschen haben mir geholfen: Joschka von den Pedalhelden (https://pedalhelden.de/) hat mir Radeln mit dem E-Lastenrad fahren beigebracht. Das Team von Swapfiets (https://swapfiets.de/) hat mich mit einem E-Bike ausgestattet, welches ich als Schwangere tatsächlich sehr gerne und viel genutzt habe. Und als mein normales Rad einmal mitten auf der Straße den Geist aufgab, und ich dachte, dass ich es nun endgültig wegwerfen kann, kamen zwei Handwerker herbeigeeilt und haben es in fünf Minuten wieder zum Laufen gebracht.

Samstag, letzter Tag: 295,3 Kilometer bin ich schon gefahren, steht in meiner App. Jetzt will ich die 300, also eine Verdoppelung meiner vorgenommenen Strecke, schon noch knacken.

Ich schmiede also Pläne, wie ich zu einer Blumenwiese radle und vielleicht noch aufs Beerenfeld. Doch dann rafft mich mittags ein Infekt dahin und ich komme nicht mehr aus dem Bett hinaus. Heute, am letzten Tag, werde ich zum ersten Mal nur 0 Kilometer fahren. Meine Bilanz bleibt also: 295,3 Kilometer. Und in Zukunft werden es sehr viel mehr.

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Die letzte Woche STADTRADELN und ein Resümee

Written on 29.07.2019 by Gerhard Schmid
Team: Offenes Team - Apfeldorf
Municipality: Apfeldorf im Landkreis Landsberg am Lech

Nun ist es also vorbei, drei Wochen Stadtradeln, mein persönliches Resümee:

  • es war cool und hat Spaß gemacht. Z.b nach einer abendlichen Gemeinderatssitzung wollte ich im Büro übernachten, bin auf dem Weg aber auf meine Kollegin gestoßen die in ihren Geburtstag reingefeiert hat und habe dann bei ihr übernachtet
  • es war aber auch anstrengend und mit Einschränkungen verbunden - mein Ziel die 1.000 km habe ich geschafft
  • ich fahre weiter mit dem Rad zur Arbeit

  • Bezüglich Radwegekonzept: In Fuchstal wird das Netz weiter ausgebaut um den Lückenschluss zu schaffen- wir gehen voraus, schaffen auch bald Ladestationen für E-bikes

    Und unsere Gemeindearbeiter bekommen ein Lastenfahrrad für den Bauhof

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    Hitzewelle vorläufig vorbei

    Image Written on 28.07.2019 by Tadeusz Rzedkowski
    Team: Alltagsradeln
    Municipality: Fellbach

    Freitag: Radfahren bei diesen Temperaturen war auch eine Herausforderung. Der Radzähler auf der Wilhelmsbrücke zählte unter 4000 Räder, viel weniger als an typischen trockenen Sommertagen.
    Gegen Abend dann ein ungewohntes Bild: Wolken am Horizont. Aufatmen!

    Sicher, bei dieser Hitze ist es im klimatisierten SUV sehr angenehmn. Weniger angenehm ist es für die Menschen draußen, die von 2,5 Tonnen schweren Kleinkraftwerken umgeben, in ihren heißen Abgasen in die Pedale strampeln. Und in fast jedem Wagen, egal wie groß, sitzt nur eine Person. So wird das nichts mit den Klimaschutz, wenn die Mehrheit sich nur um das Klima um die eigene Person kümmert und die Welt "draußen" weiter aufheizt.

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    3. Woche: Fazit

    Image Written on 28.07.2019 by Frederike Schneider
    Team: Georg-Hipp-Realschule
    Municipality: Kreis Pfaffenhofen a.d.Ilm

    21 Tage...
    1000 Kilometer
    100 € Sprit eingespart
    142 kg CO2 eingespart
    52 Fahrten gesamt
    4 Regenfahrten
    6 Nachtfahrten
    0 Fahrradpannen
    1 kleiner Unfall im Kies
    0 Fahrten mit dem Auto
    0 Fahrten mit den Öffentlichen
    viele Wildtiere getroffen
    3 tolle neue Menschen auf den Fahrradwegen kennengelernt
    5 Landkreise erkundet
    sehr viele Kalorien verbrannt
    UND
    mehr geschafft, als ich für möglich gehalten hätte.

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    Endspurt...

    Image Written on 28.07.2019 by Frederike Schneider
    Team: Georg-Hipp-Realschule
    Municipality: Kreis Pfaffenhofen a.d.Ilm

    der letzte Abschnitt für das diesjährige Stadtradeln hat begonnen. “Endspurt“ könnte man sagen. Doch natürlich ist es eben doch kein Endspurt, denn wir können in diesen drei Wochen etwas anstossen, wir können es vorbildlich vormachen und uns gegenseitig motivieren. Doch wir können davon nicht die Klimaproblematik, die Belastung unserer Natur und den CO2-Ausstoß um 180 Grad ändern. Ich freue mich, dass sich viele Pfaffenhofener motivieren konnten, in diesen drei Wochen mehr Wege mit dem Rad zurück zu legen. Ich freue mich, dass wir als Stadt und Landkreis nach klimafreundlichen Alternativen suchen. Aber ich möchte auch nicht naiv sein, denn ich glaube nicht, dass drei Wochen alles verändern. Ich glaube, dass wir genau jetzt, jeder von uns, weiter dran bleiben müssen. Denn es geht um das Große und Ganze. Ein Jahr hat 52 Wochen, 52 Wochen in denen du wirklich viel bewegen und wirklich viel CO2-Ausstoß verhindern kannst. 52 Wochen und 365 Tage an denen du entscheiden musst: kann ich auch das Fahrrad nehmen? Diese 21 Tage sollen ein Anstoß sein, damit du merkst, was du alles schaffen kannst. Bei mir hat das sehr gut funktioniert. Schon 2018 konnte ich mich durch diese Aktion motivieren, die ganze Sache geriet ins rollen. 2019 bin ich schon ein ganzes Stück weiter, traue mir längere Distanzen zu und wagte es das Auto 21 Tage komplett in der Garage stehen zu lassen. Ich möchte dich einfach motivieren dran zu bleiben, dich nicht zu sehr mit anderen zu vergleichen. Jeder geht seinen eigenen Weg, der Eine schafft es schon öfter das Radl zu schnappen, der Andere hat gerade erst angefangen. Das wichtigste ist, dass du gehst! Bleib nicht aus Bequemlichkeit stehen oder lass dich nicht durch andere demotiveren, sondern geh deinen Weg - auch nach dieser Aktion! Die Umwelt ist auf jede kleine Entscheidung von uns angewiesen! Auch wenn es vielleicht nur 5 km sind, die du täglich einsparen kannst. Rechne 5 * 365 und du wirst merken, wie viel du durch kleine Schritte verändern kannst. Lasst uns den Endspurt dieser tollen Aktion als Anfang sehen. Als Start für ein nachhaltigeres und achtsameres Leben, in dem es nicht auf die großen Gewinner, sondern auf die vielen kleinen Helferleins geht. JEDER von uns ist wichtig und JEDER von uns kann einen wichtigen Beitrag für unseren blauen Planeten leisten. Fange jetzt damit an!

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    Auf der Reise in eine bessere Fahrradwelt

    Image Written on 26.07.2019 by Dr. Jürgen Maguhn
    Team: B90/DIE GRÜNEN
    Municipality: Freising im Landkreis Freising

    Dies als einen abschließenden realen Ausblick in eine fahrrad- und damit naturfreundliche Zukunft! Solche schattigen Alleen aus wuchtigen, wunderschönen Bäumen gibt es noch. Diese befindet sich bei Hochmutting zwischen dem Schlosspark Oberschleißheim und Neuherberg. Solche Eindrücke auf dem Weg zur Arbeit gibt es für den Autofahrer nicht, auch wenn er nicht im Stau steht.

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    Last Tour

    Image Written on 26.07.2019 by M.E. Tipp
    Team: Loburg Teachers
    Municipality: Ostbevern

    Heute, am Samstag, den 06.07.2019, dem letzten Tag des Stadtradel-Zeitraums in Ostbevern, hatte ich mir vorgenommen eine Abschlusstour zu machen. Das Ziel war Warendorf. Und auf dieser Tour konnte ich die 500 Kilometer-Hürde nehmen. Es war ein schönes Gefühl, stolz auf die letzten drei Wochen zu schauen und Bilanz zu ziehen.

    503,5 km - 23,5 Stunden auf dem Rad - 89,9 kg CO2 eingespart - 53,60 € Spritkosten gespart fast 3 Wochen tolles Wetter, die mir das Radeln leicht gemacht haben.

    Das Experiment ist geglückt. Drei Wochen ohne Auto waren gut machbar. Gerne werde ich dies im kommenden Jahr wiederholen.

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    Die dritte Woche

    Written on 26.07.2019 by M.E. Tipp
    Team: Loburg Teachers
    Municipality: Ostbevern

    In der dritten Woche des Stadtradelns bin ich frohen Mutes täglich zur Arbeit und zurück geradelt. Leider gab es kurz vor den Sommerferien viele schulische Extratermine, so dass nur an einem Abend Zeit für eine Extratour nach Wolbeck blieb.

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    Halbzeit

    Image Written on 26.07.2019 by M.E. Tipp
    Team: Loburg Teachers
    Municipality: Ostbevern

    Heute ist Bergfest des 21-Tage-Experiments!!!!

    Die letzte Woche war bei mir geprägt von der Reaktion auf die Haare der Larven des Eichenprozessionsspinners, so dass ich fast versucht war, die Star-Anwartschaft abzubrechen, da es durch den Fahrtwind vermehrt zu stark juckenden Reaktionen auf der Haut kam. Am langen Wochenende habe ich mich dann erst einmal ein wenig auskuriert und bin nur ganz wenig Rad gefahren.

    Und dann kam die große Hitze. Morgens war es super angenehm zu fahren - ohne Jacke, dünn bekleidet. Nachmittags war es dann eher anstrengend, besonders am Dienstag, als ich mir vorkam, als sei ich in den Tropen.



    Jetzt sehe ich gespannt und gelassen der zweiten Hälfte entgegen, haben mir die ersten 11 Tage doch gezeigt, dass es wirklich machbar ist, das Auto stehen zu lassen.



    Und etwas zum Schmunzeln am Rande: Wie das Foto zeigt, kam heute Abend ein Ausreißer bei mir zu Hause vorbei und zeigte Interesse an meinem Auto...

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    Die erste Arbeitswoche ist geschafft!!!

    Written on 26.07.2019 by M.E. Tipp
    Team: Loburg Teachers
    Municipality: Ostbevern

    Tolles Wetter, nur drei Arbeitstage, langes Wochenende... so lasse ich mir das Leben als Stadtradeln-Star-Anwärterin gefallen. Das unbeständige Wetter kündigte sich erst an als ich heute zurück in Telgte war.

    Eine Schwierigkeit gab es allerdings schon, die ich dank einer Kollegin geschickt für mich lösen konnte. Meine Kollegin kommt auf ihrem Heimweg fast bei mir zu Hause vorbei. Also habe ich Sie gebeten, die sperrige Kiste mitzunehmen und bei mir abzuliefern. Und ich bin selbst entspannt nach Hause geradelt.

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    Guter Start am 16.06.2019

    Written on 26.07.2019 by M.E. Tipp
    Team: Loburg Teachers
    Municipality: Ostbevern

    Der 21-Tage-Zeitraum beginnt für mich am Sonntag mit dem Start des Stadtradelns in Ostbevern, wo sich viele RadlerInnen eingefunden haben, um an einer der zwei möglichen Touren teilzunehmen. Ich entscheide mich für die Gartentour "Über die Mauer geschaut". Bei tollem Wetter waren viele Interessierte unterwegs, meist mit dem Fahrrad. Ich bin ganz begeistert von der Strecke. Unterwegs habe ich mir Alpakasocken an einer Station gekauft. Die nächsten kalten Tage kommen bestimmt...

    Zum Abschluss habe ich in dem kürzlich neu eröffneten "Kleinen Hofladen" einen Kaffee getrunken und mich mit einer Bratwurst gestärkt, bevor ich dann den Rückweg nach Telgte angetreten habe.

    Damit konnte ich mir die ersten 40 km verbuchen.

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    Warum ich StadtradelStar werden will!

    Image Written on 26.07.2019 by M.E. Tipp
    Team: Loburg Teachers
    Municipality: Ostbevern

    Ich fahre sehr gerne Fahrrad und lege mit meiner recht neuen Errungenschaft, dem E-Bike, gerne den Arbeitsweg von Telgte nach Ostbevern zurück. Ferner bin ich Biologielehrerin und Chemielehrerin und beschäftige mich im Unterricht mit den Auswirkungen der Nutzung fossiler Brennstoffe u.a. beim Autofahren auf das Klima. Zuletzt haben wir uns in einem Differenzierungskurs im Jahrgang 8 fast ein halbes Jahr mit dem Thema "Klimaschutz" beschäftigt.



    Deshalb möchte ich gerne ausprobieren, wie es ist, für drei Wochen völlig auf das Auto zu verzichten. Eigentlich bin ich eine "Schön-Wetter-Radlerin", weshalb ich es mir gut überlegt habe, ob ich mich auf die Herausforderung einlassen möchte.

    Da wir allerdings auch überlegen, ein Auto abzuschaffen, ist es eine gute Möglichkeit, auszuprobieren, ob dies für uns gehen kann.

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    Nachklapp

    Image Written on 26.07.2019 by Alexandra Nohl
    Team: Gemeinderadler
    Municipality: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

    Immer wieder fallen mir noch Dinge ein, die ich wohl vergessen hatte, nämlich die Wünsche.
    Immerwieder begegnen mir in anderen Städten Anregungen, die für wenig Geld den Radverkehr in der Stadt weiterentwickeln würden und mehr ins Bewusstsein der anderen Verkehrsteilnehmer bringen kann. Das Sichtbarmachen, dass es eine große Gruppe Menschen gibt, die nicht zum klassischen Stadtverkehr in Bruchsal gehört.
    In Augsburg sah ich an einem zetralen Ort, neben vielen Radständern Luftpumpe, Schlauchautomat und Mannometer. Hinter dem Rathaus in München am Marienplatz gibt es gut zu handhabende, schöne zweistöckige Abstellanlagen, in Metz (F) große Häuschen auf dem Bahnhofsvorplatz, in Offenburg ein Radhaus am Bahnhof (kommt!), in Ratibor (Pl) gab es angebundenes Werkzeug an einem Platz an der Oder, direkt am Radweg und sogar in Jericho gibt es eine Fahrradausschilderung.
    Wir bräuchten dringend mehr Fahrradabstellfläche in Bruchsal in Form von Bügeln, auch welche mit Dach. Mit Sicherheitsstreifen würde man den Radverkehr sichtbarer machen und mehr ins Bewusstsein von Autofahrern holen..

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    Futterauslieferung

    Image Written on 25.07.2019 by Markus Diepold
    Team: Storchennest-Radler
    Municipality: Gunzenhausen

    Da die Bio-Hühnerfutter-Sammelbestellung bei uns angekommen ist, habe ich mich am Abend kurzerhand entschlossen, nochmals aufs Rad zu steigen, um zwei Säcke für unsere Nachbarn dort abzuliefern. Da jeder Sack 25 kg wiegt und für den zwar nur sehr kurzen Weg zum Nachbarn (ca. 50 m) dennoch ein Berg mit einer erheblichen Steigung zu überwinden ist (Höhenunterschied laut BayernAtlas: ca. 5 m), entschloss ich mich das Lastenrad hierfür zu verwenden.

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