CYCLE STAR blog: Kreis Pfaffenhofen a.d.Ilm


3. Woche: Fazit

Image Written on 28.07.2019 by Frederike Schneider
Team: Georg-Hipp-Realschule
Municipality: Kreis Pfaffenhofen a.d.Ilm

21 Tage...
1000 Kilometer
100 € Sprit eingespart
142 kg CO2 eingespart
52 Fahrten gesamt
4 Regenfahrten
6 Nachtfahrten
0 Fahrradpannen
1 kleiner Unfall im Kies
0 Fahrten mit dem Auto
0 Fahrten mit den Öffentlichen
viele Wildtiere getroffen
3 tolle neue Menschen auf den Fahrradwegen kennengelernt
5 Landkreise erkundet
sehr viele Kalorien verbrannt
UND
mehr geschafft, als ich für möglich gehalten hätte.

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Endspurt...

Image Written on 28.07.2019 by Frederike Schneider
Team: Georg-Hipp-Realschule
Municipality: Kreis Pfaffenhofen a.d.Ilm

der letzte Abschnitt für das diesjährige Stadtradeln hat begonnen. “Endspurt“ könnte man sagen. Doch natürlich ist es eben doch kein Endspurt, denn wir können in diesen drei Wochen etwas anstossen, wir können es vorbildlich vormachen und uns gegenseitig motivieren. Doch wir können davon nicht die Klimaproblematik, die Belastung unserer Natur und den CO2-Ausstoß um 180 Grad ändern. Ich freue mich, dass sich viele Pfaffenhofener motivieren konnten, in diesen drei Wochen mehr Wege mit dem Rad zurück zu legen. Ich freue mich, dass wir als Stadt und Landkreis nach klimafreundlichen Alternativen suchen. Aber ich möchte auch nicht naiv sein, denn ich glaube nicht, dass drei Wochen alles verändern. Ich glaube, dass wir genau jetzt, jeder von uns, weiter dran bleiben müssen. Denn es geht um das Große und Ganze. Ein Jahr hat 52 Wochen, 52 Wochen in denen du wirklich viel bewegen und wirklich viel CO2-Ausstoß verhindern kannst. 52 Wochen und 365 Tage an denen du entscheiden musst: kann ich auch das Fahrrad nehmen? Diese 21 Tage sollen ein Anstoß sein, damit du merkst, was du alles schaffen kannst. Bei mir hat das sehr gut funktioniert. Schon 2018 konnte ich mich durch diese Aktion motivieren, die ganze Sache geriet ins rollen. 2019 bin ich schon ein ganzes Stück weiter, traue mir längere Distanzen zu und wagte es das Auto 21 Tage komplett in der Garage stehen zu lassen. Ich möchte dich einfach motivieren dran zu bleiben, dich nicht zu sehr mit anderen zu vergleichen. Jeder geht seinen eigenen Weg, der Eine schafft es schon öfter das Radl zu schnappen, der Andere hat gerade erst angefangen. Das wichtigste ist, dass du gehst! Bleib nicht aus Bequemlichkeit stehen oder lass dich nicht durch andere demotiveren, sondern geh deinen Weg - auch nach dieser Aktion! Die Umwelt ist auf jede kleine Entscheidung von uns angewiesen! Auch wenn es vielleicht nur 5 km sind, die du täglich einsparen kannst. Rechne 5 * 365 und du wirst merken, wie viel du durch kleine Schritte verändern kannst. Lasst uns den Endspurt dieser tollen Aktion als Anfang sehen. Als Start für ein nachhaltigeres und achtsameres Leben, in dem es nicht auf die großen Gewinner, sondern auf die vielen kleinen Helferleins geht. JEDER von uns ist wichtig und JEDER von uns kann einen wichtigen Beitrag für unseren blauen Planeten leisten. Fange jetzt damit an!

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2. Woche: Grenzen überwinden

Written on 20.07.2019 by Frederike Schneider
Team: Georg-Hipp-Realschule
Municipality: Kreis Pfaffenhofen a.d.Ilm

Grenzen beim Fahrradfahren gibt es einige, vor allen Dingen aber die Wetterlage. Ist es zu windig, ist der Tritt in die Pedale mehr als anstrengend, regnet es, bekommt man nasse Schuhe, gibt es Schnee, so wird die Strecke zu einer Rutschpartie. Das perfekte Radelwetter - dass müsste man mal haben.....(....darauf kann man lange warten).

Bevor ich mich entschloss Stadtradel-Star zu werden, habe ich mich auch von der Wetterlage beeinflussen lassen. Auch, wenn die Unempfindlichkeit wächst und mir Wind und ein paar Tropfen nichts ausmachen, war der tägliche Blick aus dem Fenster und die Überlegung: "Fahr ich oder fahr ich nicht" präsent. Oft sah es auch nach schlechtem Wetter aus, eben genau diese Tage, an denen der Himmel in grau gemalt ist. War ich aber erstmal auf dem Fahrrad, habe ich meistens gemerkt, dass es gar nicht so schlimm ist, eher im Gegenteil. Aber in diesen drei Wochen gibt es nur eine Frage beim Blick aus dem Fenster: "Brauche ich Regenklamotten?". Und ja, bei strömendem Regen und Gegenwind mit dem Fahrrad viele Kilometer zu fahren und gleichzeitig nicht den Mut zu verlieren, kostet Überwindung. So durfte ich diese Woche, auf teilweise leeren Fahrradwegen, meinen inneren Schweinehund überwinden - dieses Gefühl, wenn die Nässe langsam von den Händen unter die Regenjacke kriecht und der Blick aus der völlig verschwommenen Brille versucht, den Radweg zu erkennen. Der Kampf bei den Windböen Spur zu halten und die Angst von einem, viel zu dicht fahrendem Auto, nicht gesehen zu werden, ja diese Gefühle kenne ich. Aber gleichzeitig darf ich nicht vergessen von dem Spaß zu erzählen, durch Pfützen zu fahren oder einen Slalom daraus zu machen, die Freude meine Lieblingsplätze (an denen oft so viel los ist) alleine zu haben, diese Glücksgefühle und unendliche Dankbarkeit, wenn man dann ankommt und sich in ein warmes und trockenes Zuhause einkuscheln kann. All diese Dinge hätte ich nicht gehabt, wenn ich Grenzen nicht überwinden würde und weiter in meiner Komfortzone leben würde.

Ich möchte euch ermutigen! Komfortzone kann jeder und ist langweilig! Probiert es doch mal aus und berichtet mir von euren Erfahrungen. Steigt über eure inneren Grenzen, wir sind zu viel mehr fähig, als wir denken. Trau es dir zu, wenn ich das geschafft habe, schaffst du es auch!

P.S. Meine Empfehlung, wenn du keine Lust auf nasse Schuhe und Haare hast: Regenjacke, Regenhose, Gamaschen und einen Überzieher für den Helm - dann bleibt alles trocken.

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Es ist Halbzeit...

Image Written on 17.07.2019 by Frederike Schneider
Team: Georg-Hipp-Realschule
Municipality: Kreis Pfaffenhofen a.d.Ilm

...und ich habe traurige Neuigkeiten.

Durchschnittlich fahren ich täglich 45 km. Meistens durch unser Pfaffenhofener Land. Mal hier, mal dort. Doch eine Feststellung mache ich überall.

Der Müll, der auf den Straßen liegt
und dadurch das er kaum was wiegt
mit dem Wind von Ort zu Ort getragen wird
und so durch unsere schöne Landschaft irrt.

Überall stehen Mülleimer rum
und trotzdem sind manche Menschen zu dumm
ihn einfach, mit einem Handgriff, hineinzuwerfen
anstatt unsere Umwelt damit zu nerven.

Ich erwarte ja schon gar nicht,
dass jeder auf Müll verzicht,
auch wenn ich den Sinn von "Coffee to go" und Ähnlichem nicht seh,
bekomme ich Bauch- und Kopfweh, wie manche mit unserer Umwelt umgeh´n.

Wenn jeder einen kleinen Schritt dazu beiträgt,
sich und sein Handeln hinterfrägt,
könnten wir unseren Ort schöner hinterlassen,
und ich, ich könnte schönere Worte verfassen.

(c) Frederike Schneider

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1. Woche: Entschleunigung

Image Written on 12.07.2019 by Frederike Schneider
Team: Georg-Hipp-Realschule
Municipality: Kreis Pfaffenhofen a.d.Ilm

Achtsamkeit und Entschleunigung sind ja nicht zu unrecht die neuen "Trendwörter". Wer einen stressigen Alltag hat (und ich weiß, den haben wir alle), braucht Zeiten des Auftankens und Zeiten der Ruhe. Wir könnten Seminare besuchen, oder ein Buch lesen. Wir könnten eine Meditationsübung machen oder einen Yoga-Kurs besuchen. Ich möchte all das nicht in den Schatten stellen, aber mir bleibt nach einer Woche "Fahrrad statt Auto" nur eins zu sagen: Schwing dich auf deinen Drahtesel! Entschleundigung kommt hier von alleine:

Vogelgesang statt Radiogedudel; freie Radstrecken statt überfüllter B13 und eng beparkte Pfaffenhofener Straßen; frische Luft statt Klimaanlage und Abgase; durchgepustetes Gehirn statt gestresst nach Hause kommen; und noch vieles mehr... Radfahren hat Mehrwert!

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Es geht los...

Image Written on 06.07.2019 by Frederike Schneider
Team: Georg-Hipp-Realschule
Municipality: Kreis Pfaffenhofen a.d.Ilm

...bei schönstem Radelwetter ☺. Mein Gaul ist gesattelt, die Blumenvase bestückt und der Helm gesichert. Jetzt gibt es keinen Halt mehr. Wer die nächsten 21 Tage eine, über beide Ohren grinsende und in unscheinbarem knallrot gekleidete Radlerin trifft, das bin wahrscheinlich ich. Also sagt mal “Griasdi“. ☺

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