CYCLE STAR and CITY CYCLING Ambassador blogs


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Tag 21: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt ;-)

Image Written on 25.09.2021 by Björn Köpenick
Team: Sparkasse Dortmund - Dem Rad gehört die Zukunft
Municipality: Dortmund

Hallo oder doch eher "Guten Abend", liebe STADTRADLER:INNEN ! Heute war er also: Der letzte Tag, an dem wir aktiv noch etwas für den Kilometerstand unserer Teams ändern konnten. Aufgrund der guten Wettervorhersage, habe ich mich für eine Tour zum Baldeneysee in Essen entschieden. Ein Geheimnis darf ich schon vorweg kundtun: Ich war nicht der Einzige, der den Plan hatte. Gefühlt waren -obwohl das Wetter dann anfangs doch gar nicht so überragend war- alle STADTRADLER:INNEN dieser Welt unterwegs und sonstige Radbegeisterte natürlich auch noch. ;-) Alle haben diesen wunderschönen Tag noch einmal richtig genossen. So war es auch bei mir. Nachdem ich am Baldeneysee noch eingekehrt bin, habe ich mich auf den Weg zum Bahnhof Essen-Werden gemacht. Als ich gerade ein Zusatzticket für mein Rad am Automaten lösen wollte, ließ mich der freundliche Besitzer der benachbarten Döner-Bude wissen, dass die Bahn heute ausfällt. Große Freude in mir. Naja, es nützte nichts, eine Lösung musste her. Also rüber zur Bushaltestelle und auf den Bus warten. Soweit der Plan. Dumm nur, dass der Bus so voll war, dass ich mit meinem Fahrrad nicht mehr hineinpasste. Da es langsam schon anfing zu dämmern, war es auch keine Option auf den nächsten Bus zu warten. Also habe ich mich nach 81 Kilometern, die ich schon auf der Uhr hatte, auch noch weitere 4 Kilometer bergauf abgerackert um dann nochmal 5 Kilometer bis zum Essener Bahnhof zu fahren. Von dort ging es dann mit der S-Bahn zurück nach Dortmund. Daher also auch mein später Blogbeitrag. Sorry! Zugegeben: Der Tag hat sich anders entwickelt, als ich es geplant hatte. Doch das schöne Wetter, die Bewegung an der frischen Luft und die vielen Begegnungen mit freundlichen und gut gelaunten Menschen waren Entschädigung genug für die Planabweichungen. Man muss dem Glück auch einfach mal eine Chance geben. Fahrradfahren kann dabei nachweislich helfen! Sonnige Grüße und eine gute Nacht, Björn

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Stadtradeln – so war’s !

Image Written on 25.09.2021 by Frauke Sterwerf
Team: Offenes Team - Oldenburg
Municipality: Oldenburg

Drei Wochen in Oldenburg: An die 3.000 Menschen haben an der Stadtradeln-Kampagne aktiv teilgenommen und am Abend des letzten Tages gut 446.000 km erradelt.

Ca. 100 Einträge wurden bisher in der Plattform RADar! eingetragen.
Acht gemeinnützige Einrichtungen wurden bisher mit einer Spende durch die Sponsoren der Oldenburger Kampagne unterstützt.
Zwei Artikel wurden bisher in der NWZ veröffentlicht.

Viele werden – wie ich – die Zeit genutzt haben, um noch einen Hauch mehr an km auf den Tacho zu bringen und mit anderen um die Wette zu fahren. Viele werden – wie ich – ohnehin überwiegend das Fahrrad als Verkehrsmittel nutzen.

Ist die Kampagne nun eine Werbung für das Fahrrad als Verkehrsmittel? Ein Motivationsschub für einen Umstieg auf Zeit?
Der Kfz-Verkehr auf Oldenburgs Straßen ließ in diesen Wochen nicht darauf schließen. Vielleicht wäre es eine gute Idee, den Vorsitzenden des ADAC Weser-Ems zu gewinnen, Stadtradeln-Star des Jahres 2022 zu werden.

Bis dahin möge bitte niemand unter die Räder kommen und verletzt werden oder gar getötet...

In diesem Sinne: Radelt rund und rhythmisch – mit Schwung, aber rücksichtsvoll!
Herzlichst,
Frauke

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DANKE an das Team!!!

Image Written on 25.09.2021 by Anke Tieken
Team: Cathys Training und einfach.gesund.ernähren
Municipality: Witzhave im Kreis Stormarn

Seit heute 0 Uhr steht das Ergebnise fest (so lange durften durch die Koordinatoren noch geradelte Kilometer aus dem Aktionszeitraum eingetragen werden) UND...

Wir sagen DANKE an das Team Cathys Training und einfach.gesund.ernähren????!!!

35 fleißige Radfahrer haben in 21 Tagen insgesamt 6.009 Kilometer gesammelt und sind damit in Witzhave auf Platz 2 gefahren. Das führende Team Team KiWi Witzhave hat insgesamt ein paar Kilometer mehr gesammelt und ist 6.271 Kilometer gefahren.

Innerhalb des Teams gehen die Glückwünsche an Sven, der mit 475,3 Kilometern auf den ersten Platz geradelt ? ist und an Birte, die beindruckende 384,4 Kilometer gesammelt hat und somit auf Platz 3 ? (der Personen, die alleine für sich Kilometer eingetragen haben) gelandet.

Gewinner sind natürlich alle, die dabei waren und wir freuen uns über jeden Einzelnen, der für und mit uns gefahren ist!??‍♂️

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Und es gibt doch schlechtes Wetter!

Image Written on 25.09.2021 by Christoph Ries
Team: zmittsdrin
Municipality: Müllheim

Und wenn es dann noch so herrlich ist wie die letzten Tage, möchte man am Liebsten den ganzen Tag draußen auf dem Rad verbringen.

Doof nur ... wenn man mit einer Erkältung herniederliegt. Ich würde mich als zähen Typen bezeichnen, aber so eine richtige Männererkältung ... XD Seit Mittwoch dieser Woche fahre ich also kein Rad. Ich habe schon langsam Entzugserscheinungen. Manchmal wache ich nachts auf und strample mit den angewinkelten Beinen wärend meine Hände ausgestreckt zu Fäußten geballt sind XD.

Spaß bei Seite, so doof eine solche Krankheit eben ist, so schön bringt sie einen auch mal wieder zur Ruhe, vor allem einen Brummkreisel wie mich. In diesem Zustand körperlicher Versehrtheit und geistig lustiger Entspannung stolperte ich über einen Link, den mir eine Freundin vor einiger Zeit teilte.

Ich bin geschockt: Desswegen gibt es Spielplätze ?!?!?!

Wo wir doch gerade über ein Radkonzept für unsere Stadt sprechen, finde ich sollten wir die Diskussion noch eine Stufe weiter tragen, nämlich dahin, wo wir überlegen wie wir eine menschenfreundliche Innenstadt entwickeln können, statt eine SUV-freundliche.

Aber seht zuerst einmal selbst: https://www.zdf.de/comedy/zdf-magazin-royale/zdf-magazin-royale-vom-17-september-2021-100.html

Ich hätte auf jeden Fall schon ein paar schöne Utopien parat.

Naja und weil ich ja diese Woche ja keinen richtigen Rückblick machen konnte, schreibe ich mal eine Wunschliste für nächste Woche:

  • eine schöne radtour mit meiner Tochter zum Tiergehege hinter Niederweiler.
  • eine schöne große Radtour um das Rad nochmal ein wenig zu feiern.
  • einmal mit dem Mountainbike raus :D
  • ImageImage

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    Der letzte Eintrag und das Snackmobil

    Image Written on 25.09.2021 by Maik Hasse
    Team: Radministratoren
    Municipality: Bremerhaven

    An erster Stelle ein Dankeschön an alle, die mitgelesen haben.

    Dem Alltagshighlight der Woche habe ich ja schon einen eigenen Eintrag gewidmet, ansonsten gab es nichts, was ich nicht schon einmal behandelt hätte.

    Heute gab es dann noch die Abschiedstour vom Stadtradeln, zu dem ich meine Kistenfahrrad mit ein bisschen Wasser und Schokolade für die anderen Teilnehmer:innen gefüllt habe - die Idee hat in jedem Falle gezündet.

    Morgen bin ich dann mal nicht auf Tour, und sammele keine Kilometer, da steht erst mal ein bisschen Pflege und Reparatur für die Fahrräder an, die alle schon vor dem Stadtradeln kleinere Weh-Wehchen entwickelt haben.

    In diesem Sinne wünschen ich allen ein gute Fahrt und immer viel Rückenwind!

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    Bis zur letzten Minute geradelt

    Image Written on 25.09.2021 by Valerie Renken
    Team: ADFC & friends
    Municipality: Mülheim an der Ruhr

    Am letzten Stadtradeltag bin ich doch tatsächlich bis zur letzten Minute geradelt. Ich war bei einer Freundin in Kupferdreh. Normalerweise hätte ich wohl das Auto genommen, denn so ganz alleine nachts unterwegs... Ich finde es eigentlich nicht so richtig schlimm, im Dunkeln über Fahrradtrassen zu fahren, aber alle anderen auf der Party fanden die Idee, alleine zurück zu radeln, relativ krass. Ich habe ganz nette Angebote bekommen: Lass das Rad hier stehen, wir fahren Dich; oder: Das Rad kommt in den Kofferraum und wir nehmen Dich mit. Am Ende ist der "Herr des Hauses" ein Stück mitgefahren, bis ich an der "Zornigen Ameise" auf der idiotensicheren Strecke war - immer geradeaus bis nach Hause. Daheim war dann gefühlt auch der letzte Restalkohol verstoffwechselt.

    Mein Fazit nach drei Wochen ohne Auto:
    Für die ganzen Fahrten innerhalb Mülheims braucht's kein Auto. Nur wenn z.B. die Kinder am Wochenende zu ihren Spieltagen vom Sportverein wollen, ist es schon praktisch, man will sich ja nicht immer nur bei anderen Familien einladen, sondern sich auch mal beim Fahren revanchieren. Und abends ist es ebenfalls praktisch.

    Nun schnell noch die letzten Kilometer eintragen:

    km-Stand Lastenrad: 4.452 (Anfangsstand 4.259 km = 193 km gefahren)
    km-Stand schwarzes Rad: 16.077 (Anfangsstand 15.856 km = 221 km gefahren)

    plus 44 km mit dem Gravelbike nach Kupferdreh und zurück; dazu die anderen beiden Fahrten während der drei Wochen (30 km + 42 km) = 116 km gefahren

    Gefahrene km innerhalb der letzten 3 Wochen: 530 km
    Ich staune, das ist ganz schön viel! Dabei sind es nur "Alltagsfahrten", Radtouren einfach nur zum Spaß haben wir nicht gemacht.

    Vielen Dank an alle, die mich während der letzten drei Wochen in diesem Blog begleitet haben!

    Bis bald,
    Eure Valerie


    P.S.: Das Foto ist übrigens von der heutigen Müllsammel-Aktion des ADFC. Viele fleißige Helfer haben den RS1 um den Bahnhof rum bis zum Aufzug wieder schön gemacht, damit das Radeln dort auch weiterhin Spaß macht.

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    Endlich mal wieder ins Büro radeln

    Image Written on 25.09.2021 by Valerie Renken
    Team: ADFC & friends
    Municipality: Mülheim an der Ruhr

    Zu viel Homeoffice ist auch nicht gut. Sonst bin ich immer mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Ich habe die Strecke während der Pandemie so vermisst, dass ich manchmal einfach nur auf dem RS1 hin und her gefahren bin. Vollgas, um endlich mal nicht nur im Kopf, sondern auch sonst ausgepowert zu sein.

    Nun treffe ich mich meistens mit einer Freundin, die fast den gleichen Arbeitsweg hat: Richtung Essener Innenstadt. Wie schön, dass man morgens auf der Radtrasse ganz gut nebeneinander fahren kann, so kann man sich prima unterhalten und der Tag geht gut los.

    Im Büro angekommen freue ich mich jedes Mal, dass wir im neuen Gebäude richtige Fahrradstellplätze haben. Man hat einfach die Ecken der Tiefgarage, wo eh keine Autos parken können, genutzt und dort Stellplätze hin gesetzt. Die Türen kann man nur mit dem Werksausweis öffnen. Da kann man den Helm am Lenker baumeln lassen oder die Regenjacke trocknen lassen, da kommt nichts weg.

    Und dann geht's weiter zur Radfahrerumkleide. Die haben wir Mitarbeiter uns fürs neue Gebäude gewünscht und bekommen. Mit Duschen! (Wegen Corona gesperrt) Und jetzt verrate mir mal einer, wieso das kaum genutzt wird?! Vielleicht ist bei den Männern mehr los, aber ich bin meistens die Einzige, und zwar den gesamten Tag lang. Man sieht das, weil die Spinde alle frei sind. Vielleicht wird es mehr, wenn auch wieder alle ins Büro fahren. Aber vielleicht auch nicht, denn wenn im Büro weiter fleißig gelüftet wird, muss man vielleicht auch kein frisches Oberteil anziehen?? Hoffentlich bleibt uns die Umkleide erhalten.

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    Stadtradeln Erlebnisse und Begebenheiten / Abschlussbericht

    Image Written on 25.09.2021 by Volkerson der Nordische
    Team: Radsport Himmelpforten
    Municipality: Oldendorf-Himmelpforten im Landkreis Stade

    Nun ist es Geschichte! Stadtradeln 2021 nach 21 Tagen war am 22.09. der letzte Tag um noch ein paar Kilometer zu erradeln.
    Mein Gesamtergebnis hat selbst mich überrascht. Es sind 2529,5 Kilometer in 21 Tagen zusammen gekommen. Das sind mehr als 100 Kilometer pro Tag und bedeuten im Gesamtergebnis der Stadtradel-Stars Deutschlandweit Platz 5.

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    Tag 20: Einer für alle, alle für einen

    Image Written on 24.09.2021 by Björn Köpenick
    Team: Sparkasse Dortmund - Dem Rad gehört die Zukunft
    Municipality: Dortmund

    Hallo, liebe STADTRADEL-Freund:innen, wie ihr vielleicht mitbekommen habt, arbeite ich in der Innenstadt von Dortmund (Freistuhl). Mein Weg nach Hause gestaltet sich wie folgt: Kampstraße - Westentor - Lange Straße - Sonnenplatz - Große Heimstraße - Wittekindstraße .......Im Bereich der Lange Straße begegnete mir heute der Demonstrationszug (Fußgänger), der im Westpark gestartet war und sich auf den Weg zum Hansaplatz machte, wo die eigentliche Kundgebung in Sachen "Alle fürs Klima" stattfand. Als ich dann bei der MERCEDES-Niederlassung an der Wittekindstraße ankam, sah ich auf der entgegengesetzten Fahrbahn den Demonstrationszug, der aus Radfahrern bestand und aus Richtung Hombruch kam. Ohne Quatsch: Zu sehen, wie sich so viele Menschen / Radfahrer gemeinsam für eine Sache / ein Ziel auf den Weg machen, hat mich doch schon ein wenig emotional berührt. Alleine würde keine/r von ihnen wahrgenommen werden. In der Gruppe gelingt es ihnen aber durchaus auf sich und ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Dabei ging mir die Losung der Musketiere durch den Kopf. Letztlich passt sie aber auch zum STADTRADELN. Schließlich kommt es in jedem Team auf die Leistung aller Teilnehmenden an. Ohne den Einzelnen wäre jedes Team nichts. Denkt mal drüber nach. ,-) Liebe Grüße, Björn

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    Abdankung Freitag 2409

    Written on 24.09.2021 by Dr. Rainer Schulze
    Team: Grüne Frankenthal
    Municipality: Frankenthal (Pfalz)

    Heute Morgen war ich wieder schwimmen im Silbersee Das Wasser ist immer noch angenehm warm. Die Landwirtschaftswege bei Mörsch sind zwar wieder trocken, aber an einer Stelle gab es wegen der Beregnung wieder Schlamm. Das Rad musste danach gereinigt werden. Später gab ich Deutschunterricht im Westen der Stadt. Am Nachmittag habe ich anlässlich des weltweiten Klimastreiks an der Demonstration von Fridays for Future teilgenommen. Am Abend besuchte ich das Nachtkonzert mit Plastiken von Erich Sauer aus verschiedenen Jahrzehnten, das anlässlich seines 90. Geburtstages (im Februar) nachträglich veranstaltet wurde. Um Mitternacht endet meine „Regentschaft“ als Stadtradelstar. Ich hoffe, ich konnte Euch/Ihnen näher bringen, dass man in Frankenthal fast alles mit dem Fahrrad erledigen kann. Nächste Woche hole ich meine Autoschlüssel ab. Ich werde es aber dennoch nur selten benutzen. Dem nächstjährigen Stadtradelstar wünsche ich schon jetzt so viel Freude, wie es mir gemacht hat, und viel Erfolg. Ich hoffe, dass die Stadt dann auch die Funktion „Mein RADar“ bucht, über die Mängel bei den Radwegen direkt gemeldet werden können. Weiterhin viel Spaß beim Radfahren! Die Abschlussveranstaltung der Aktion ist am 29. Oktober. 25,8 km.

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    2021 - die zweite Woche

    Written on 24.09.2021 by Dr. Susanne Gatti
    Team: MagSi
    Municipality: Bremerhaven

    Und noch mal geschafft - eine weitere Woche ohne Auto. Für einen Moment sah es so aus, als wenn das Auto auf einen anderen Parkplatz verholt werden müsste. Glücklicherweise konnte es dann doch stehenbleiben. Das wäre schon ein ordentlicher Heck-Meck geworden, jemanden zu organisieren, um das Auto 20 Meter weiterzufahren - einfach nur auf einen anderen Parkplatz. Na, ist ja noch mal gut gegangen.
    Insgesamt bin ich viel weniger gefahren als in der ersten Woche - aber doch deutlich mehr als im letzten Jahr. Und: An den allermeisten Tagen kann ich wirklich gut auf das Auto pfeifen.

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    Vorsicht Ironie und Sarkasmus!!!

    Written on 24.09.2021 by Kai Speth
    Team: Familie Speth
    Municipality: Beselich im Landkreis Limburg-Weilburg

    Heute wurde ich von einem aufmerksamen und liebenswerten Autofahrer sehr freundlich darauf hingewiesen, dass ich doch bitte nicht auf der Straße, (auch nur für gerade 500m) sondern natürlich auf dem Fußgängerweg fahren sollte, da dieser ja auch für Fahrradfahrer freigegeben sei.
    Dieser Fußgängerweg ist ca. 1m breit und die Schulkinder, welche gerade auf ihm unterwegs waren, hätten sicher bereitwillig und ohne sie zu gefährden Platz gemacht. (Der eigentliche Fahrradweg gehr erst ca. 500m später los. )
    Ja lieber Autofahrer ich danke herzlich für die nette und sehr lautstarke Hinweise dass der Fehler natürlich bei mir liegt und ich mich natürlich nicht an die STVO gehalten habe.
    Den netten, immer wieder zu sehenden Autofahrergruß für Fahrradfahrer habe ich, da ich nicht unhoflich sein wollte, gerne erwidert. Mein Mittelfinger ist dank Fahrradhandschuhe ja gut zu sehen.
    Ja, liebe Autofahrer, Fahrradfahrer sind nur dazu da um euch das Leben schwer zu machen, den Verkehrsfluss zu behindern und die wahren Teufel im Straßenverkehr.
    Sie setzen bereitwillig ihre Gesundheit aufs Spiel und fahren nur aus Boshaftigkeit auf Straßen!!!

    Endlich habe ich das erkannt!
    Ihr seid wirklich arm dran!!!

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    Münsterland

    Written on 24.09.2021 by Prof. Dr. Ferdi Schüth
    Team: Max-Planck-Institute Mülheim
    Municipality: Mülheim an der Ruhr

    Die Fahrt mit vier Freunden ins Münsterland war weit vor Stadtradeln geplant - eigentlich mit Auto, aber jetzt für mich mit Fahrrad. Bis Datteln Mist, dann nett, mehr später…

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    Woche 3 - Motivation

    Image Written on 24.09.2021 by Sven Heuermann
    Team: Dynamo Radhaus
    Municipality: Solingen

    Diese Woche kam ich dem Titel der Aktion nach und bin bewusst durch die Stadt geradelt.
    Hier ist es genau wie zuletzt berichtet – es ist viel zu wenig Platz für´s Rad!
    Viele Straßen sind trotz Markierungen (falls überhaupt vorhanden) zu eng, man fühlt sich durch den Autoverkehr durch die Straßen getrieben. Dass viele Radfahrer:innen, die gerne häufiger unterwegs wären, aus Angst im Straßenverkehr dann doch lieber mit dem Auto fahren, kann ich zumindest nachvollziehen, insbesondere auch bei Schüler:innen und deren Eltern.

    Diese Angst würde sicherlich etwas reduziert werden, wenn Tempo 30 Zonen (oder ganze Ortskerne / ? Oder gar autofreie Ortskerne?) stärker ausgebaut würden.
    So kann auch ein Blick in Fahrradstadtplan bei der richtigen Wahl der Route helfen (Klingenstadt Solingen - Fahrradstadtplan) ? Dieses Netz könnte auch durch die „Umwidmung“ von kleinen, wenig befahrenen Seiten- oder Nebenstraßen zu einer Fahrradstraße ausgebaut werden, einige erfüllen auch sicherlich die strengen rechtlichen Voraussetzungen. Auch erste Versuche mit Pop-Up-Radwegen zeigen erste Erfolge, ein Ausbau ist wünschenswert, soweit die Bedingungen es zulassen. Jedenfalls sind mehr gekennzeichnete Radfahrflächen wünschenswert.

    Auch das Thema Einkaufen mit dem Rad ist für mich inzwischen kein Mythos mehr. Durch den Kinderanhänger ist genug Platz für alle möglichen Waren, auch Getränke sind hier gut zu transportieren. Und für alle, die nicht im Besitz eines solchen Anhängers sind, gibt es auch einfache, sehr preiswerte (und/oder gebrauchte) Lastenanhänger. Die Stadt will auch sukzessive Ausleihstationen für Lastenräder installieren. Einige wenige gibt es bereits, so stellt der ADFC Lastenräder sogar kostenlos am Südpark und die Wohnungsbaugenossenschaft Eigenheim in ihrer Siedlung zur Verfügung.

    Mein Fazit des diesjährigen Stadtradelns:
    Ein Leben ohne Auto ist durchaus möglich und in vielen Lebensbereichen sogar besser umzusetzen als ursprünglich erwartet. Die (weite?) Fahrt zur Arbeit und das Einkaufen mit dem Rad sind keine Mythen mehr. Ich bin mit den mir verfügbaren Kombinationen der unterschiedlichen Verkehrsmittel bestens ausgestattet, auch wenn es ein wenig mehr Planung erfordert. Natürlich ist das eine sehr subjektive Sicht und es gibt genug andere Bürger:innen, deren Anbindungen nicht so vorteilhaft sind wie meine.

    Aber einmal eine ganz ehrliche Frage: fühlen Sie sich eigentlich mit dem Auto im Straßenverkehr noch glücklich? Der ständige Blick auf steigende Benzinpreise? Die ständige Suche nach einem Parkplatz (in Köln z.B. werden immer mehr Parkplätze in Leihstationen umgewandelt)? Kurzstrecken, für die man plötzlich eine halbe Stunde und mehr Zeit benötigt und man ständig vom selben Radfahrer überholt wird? Wieviel Geld stecken wir in unser prestigeträchtiges Auto (Anschaffung, Reparatur, Sprit), obwohl es statistisch gesehen 23 von 24 Stunden nur in der Ecke rumsteht? Macht das noch Spaß?
    Ich bin selbst immer gerne Auto gefahren, aber mittlerweile fahre ich auch wirklich gerne mit dem Umweltverbund. Und gehe auch immer lieber einfach zu Fuß – natürlich in Abhängigkeit von der Strecke. Bereits heute zeigen Untersuchungen in deutschen Großstädten, dass bis zu 60 % der Autofahrten eine Strecke von weniger als 5 Kilometer Länge zurücklegen. Sie liegen damit in einem Entfernungsbereich, in dem das Fahrrad das schnellste Verkehrsmittel ist.

    Vielleicht sind beides, die Probleme des Radverkehrs als auch die des motorisierten Individualverkehrs (MIV) aktuell die unbequeme Phase einer beginnenden Verkehrswende, durch die wir nun einfach durchmüssen, bevor es dann endlich besser wird.

    Denn bei Einem sind wir uns hoffentlich alle einig: so wie bisher kann es nicht weitergehen – weder in Bezug auf die verstopften Straßen noch auf den Klimawandel. Also lassen Sie uns dieses Thema gemeinsam angehen und diesen Wandel aktiv vorantreiben!

    Machen Sie den Verkehr zum Genuss für (fast) allen Sinne: frische, sauberer Luft in der Nase, tolle Landschaften, Vogelgezwitscher und den Fahrtwind auf der Haut.

    Viel Spaß beim Genießen!

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    Fazit : Wie fahrradfreundlich ist Dieburg?

    Image Written on 24.09.2021 by Gerhild Eva Krause
    Team: Bündnis 90 / Die GRÜNEN Dieburg
    Municipality: Dieburg im Landkreis Darmstadt-Dieburg

    Drei Wochen ohne Auto sind nun fast vorbei und obwohl ich auch sonst viel Fahrrad fahre, habe ich diese Wochen doch viel bewusster auf das Thema Fahrradfreundlichkeit geschaut. Wie sieht es damit in Dieburg aus? Dazu hier ein paar Eindrücke von einem typischen Freitagnachmittag bei gutem Wetter: Viele Dieburger sind wie ich mit dem Rad unterwegs und wir wurschteln uns so durch! Das gilt für Radwege genauso wie für Fahrradabstellanlagen. Man findet einen Weg und auch einen Platz zum Parken, aber es gehört auch eine Portion Mut, Übung, Kreativität und Frechheit dazu, um auf den großen vielbefahrenen Straßen zu fahren und in der Innenstadt zu parken, besonders mit dem Lastenrad! Mehr Sicherheit durch bessere Radwege und deutliche Markierungen würde hier bestimmt noch mehr Menschen auf das Rad locken, bessere Parkmöglichkeiten den Radfahrern das Gefühl geben, dass sie willkommen sind.
    Seit einiger Zeit arbeitet ein Runder Tisch daran, ein Radwegenetz für Dieburg zu erstellen und ich hoffe, dass alle politischen Parteien am Ende halten, was in ihrem Wahlprogramm steht und dem Konzept zustimmen.
    Mein Fazit: Drei Wochen ohne Auto sind in Dieburg grundsätzlich kein Problem. Viele Entfernungen sind sowieso mit dem Rad zu bewältigen und für längere Strecken gibt es eine vernünftige Bus- und Bahnverbindung. Auf mein Auto werde ich trotzdem so schnell nicht ganz verzichten können. Dafür ist die Taktung des ÖPNV noch nicht gut genug um im Alltag überall pünktlich anzukommen und das Angebot an Car-Sharing-Autos noch zu unflexibel. Ich hoffe aber, dass wir bald erste Ergebnisse des Runden Tisches auf den Dieburger Straßen sehen werden und sich dadurch noch mehr Menschen für den kurzen Weg in die Stadt ihr Auto in der Garage lassen, dass sie sich dabei sicher fühlen und ihr Fahrrad nicht mehr an der Mülltonne anschließen müssen. Längerfristig wird es hoffentlich auch in Dieburg so viele alternative Mobilitätsangebote geben, dass wir insgesamt einfach alle weniger eigene Autos brauchen.

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    Lastenrad im Alltag und Ausleihemöglichkeiten

    Written on 24.09.2021 by Christian Hoppe-Löhndorf
    Team: Dynamo Radhaus
    Municipality: Solingen

    Seit etwas mehr als einem Jahr habe ich ein Lastenrad und es gibt kaum noch Dinge ich nicht transportieren kann. Bei den beigefügten Bildern sieht man eine meiner typischen Besorgungsfahrten. Zunächst geht es an einem Altpapiercontainer vorbei, anschließend zum Kindergarten den Sohnemann abholen, dann mit ihm zum Obst und Gemüsehändler und zum Schluss noch zum Getränkemarkt. Alles in allem kommen dann knapp 10 KM zusammen welche sich aber recht entspannt fahren lassen. Auch die normalen Wocheneinkäufe lassen sich hiermit problemlos realisieren ohne das man sich Gedanken machen muss – bekomme ich alles nach Hause transportiert!? Ich kann eigentlich allen nur empfehlen mal ein Lastenrad zu testen und die neuen Möglichkeiten zu entdecken.

    Die Firma sigo hat in Solingen an der Friedenstraße 124 einen Standort eröffnet an dem die kostenpflichtigen Lastenräder ausgeliehen werden können (1.50€ für die Ausleihe und 1€ je angefangene Stunde).
    https://sigo.green/

    Ein kostengünstigere Alternative wäre Fienchen in Wuppertal. Fienchen ist ein gemeinsames Projekt von IG Fahrradstadt Wuppertal, Talradler.de und UtopiastadtRad. Hier kann man sich aus einer großen Auswahl an unterschiedlichsten Lastenrädern ein für sich geeignetes Rad ausleihen. Die Ausleihe an sich ist kostenlos. Da aber auch hier ab und Reparaturen anfallen, die natürlich auch finanziert werden müssen, freuen sich die Organisatoren über eine freiwillige Geldspende in beliebiger Höhe. Bis zu maximal drei Tagen am Stück dürfen die Räder hier geliehen werden.
    https://fienchen-wuppertal.de/

    Also, testen und überraschen lassen ; )

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    Auch die zweite Woche ist gemeistert und der Endspurt beginnt!

    Image Written on 24.09.2021 by Frank Menikheim
    Team: Team Gemeinderat
    Municipality: Igersheim im Main-Tauber-Kreis

    Nun bin ich mittlerweile schon über zwei Wochen ohne Auto klargekommen. Auch in der zweiten Woche gab es keine Situationen, die mich vor allzu große Herausforderungen gestellt haben, jedenfalls keine solchen, die nicht zu bewältigen gewesen wären. Am Dienstag habe ich zum ersten Mal den Nahverkehr genutzt. Ich musste zu einem Termin nach Gerchsheim. Dort gibt es keine Bahnanbindung. Ich bin mit dem Fahrrad zunächst nach Lauda gefahren, dann mit dem Zug bis Kirchheim und von dort noch mal 10 km nach Gerchsheim. Das waren dann 25 km mit dem Rad. Am Abend bin ich dann komplett mit dem Rad nach Hause gefahren (40 km). So jedenfalls hatte ich den Sport in den Alltag integriert und kam gut „durchgelüftet“ und entspannt zu Hause an.

    Im Vorfeld der Gemeinderatssitzung am Donnerstag haben wir eine Waldbegehung durchgeführt. Auch hier ging es natürlich zum Start mit dem Rad und danach zum Sitzungsort nach Harthausen. Hier hat mich unser Team-Captain und Gemeinderat Josef Gabel begleitet, der bisher herausragend viele Kilometer gesammelt hat und nach eigener Aussage unsere Gegend noch mal viel intensiver kennenlernt und an Orte kommt, die ihm bisher noch nicht bekannt waren.

    In der Gemeinderatssitzung zeigte er sich stolz und zufrieden über die Leistung des „Team Gemeinderat“ und betonte den Zusammenhalt und den guten Geist über die Fraktionen und Gruppierungen hinweg. In einer kurzen Sitzungsunterbrechung wurde ein Bild von allen anwesenden Gemeinderäten und Gemeinderätinnen geknipst, die bei der STADTRADELN-Aktion dabei sind.

    Laura-Sophie Giugno, die STADTRADELN-Koordinatorin in Igersheim, berichtet:
    „Insgesamt bin ich begeistert von den aktiv Radelnden für Igersheim. Der aufgebrachte Ehrgeiz und die Motivation an der Teilnahme zeichnet sich mehr als aus. Mit bis zum jetzigen Stand 46.119 km geradelten Kilometern leisten wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Großen Kreisstadt Wertheim. Es geht um den ersten Platz innerhalb des Rankings im Main-Tauber-Kreis, den wir gemeinsam erreichen möchten und auch können! Der Gemeinderat hat bislang die 3.000 km-Marke geknackt und befindet sich auf Platz 5 innerhalb der Team-Platzierung in Igersheim. – Hut ab und weiter so, denn jetzt beginnt der Endspurt. In der letzten Woche heißt es noch einmal alles geben. Ich bin gespannt und optimistisch, dass wir in diesem Wettbewerb einiges reißen werden.“

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    Und schon sind 21 Tage rum!

    Image Written on 23.09.2021 by Gerhard Corleis
    Team: Bokel and friends
    Municipality: Harsefeld im Landkreis Stade

    Gestern bin ich die letzten Kilometer fürs stadtradeln geradelt.
    Mit Insgesamt knapp 840km waren es im Schnitt pro Tag ca. 40km. Die Spannbreite war von 9 km bis maximal 126 km pro Tag.

    Fazit: Vermisst habe ich nichts. Es geht sehr vieles auch ohne Auto!
    Schon vor dem stadt-radeln und auch jetzt danach werde ich das Fortsetzen.
    Toll war zu sehen, wie sehr unser kleines Dorf mit dem Team "Bokel and friends" sich motiviert hat und sehr viele Kilometer gesammelt hat!

    Hier die letzten Meter die ich gestern abend (22.09.) fürs stadradeln auf den Tacho gefahren habe und ein kurzes Fazit per Video:



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    X X L - R A D W E G E I N D E R G A N Z E N S T A D T !!!

    Image Written on 23.09.2021 by mawil wedding
    Team: Getto wedding
    Municipality: Berlin

    XXL-Radwege in der ganzen Stadt! Klingt doch prima, auch wenn's auf dem Plakat wie ein Skandal klingt. Muss an der Zeitung liegen. Vermutlich geht es u.a. um die geplanten Umbauten in der Torstrasse und Schönhauser Allee, wo ich oft lang fahre. Beides dringende Baustellen mit gar keinem bzw viel wenig Fahrradweg. Ich bin gespannt !

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    Weisse Seen und schöne Berge

    Image Written on 23.09.2021 by mawil wedding
    Team: Getto wedding
    Municipality: Berlin

    Früher sind wir am Wochenende mit dem Wochenendticket in andere Städte, zu Festivals und Freunden oder campen gefahren. Inzwischen sind wir alles junge Eltern und verabreden uns am Wochenende auf Spielplätzen mit anderen jungen Eltern. Weil wir im Wedding schon alle Spielplätze zu ende gespielt haben, treffen wir uns mit anderen jungen Eltern in ANDEREN stadtteilen! Voll aufregend.

    Samstag geht's mit Steffi und ihren Jungs nach Weissensee. Die Zwei können schon alleine Fahr- bzw Laufrad fahren. Das ist sportlich, nur leider müssen wir dafür an jeder Ecke absteigen, über die Strasse schieben und kommen nicht wirklich weit. Ich verschiebe diese Herausforderung lieber auf später und kutschiere meine durch die Gegend.

    Sonntag trifft sich unsere WildWeddingWhatsAppGruppe (die ist wirklich noch voll oldschool auf WhatsApp) in Schöneberg. Schöneberg - voll der exotische Ort für uns, da sind wir sonst nie. Ich glaub ich bin öfters in Leipzig oder Hamburg als in Schöneberg. Zum Glück hat Maria ganz ohne Handy eine Route quer durch die Stadt organisiert, an der Spree und diesem Haus, welches angeblich die anderen Berliner "Waschmaschine" nennen, vorbei. Echt schön und Sonntag früh noch ganz frei von Touristen. Ich darf noch einmal mit dem ausgeliehenen Muli-Lastenrad angeben, Team E.H. ist aber mit der alten Cristiania-Kiste mindestens genau so schnell. Die einzigen die uns überholen sind 7 Ferrari und Maserati auf Sonntagsausflug.
    In Schöneberg gibt's alles was junge Eltern brauchen. Ein Märchenspielplatz, eine Pizzeria, Eisdiele, Flohmarkt und gutes Wetter. Sonst ist leider gar nichts aufregendes passiert, aber ich muss das trotzdem alles aufschreiben, damit ich an der Stadtradeln-Verlosung teilnehmen darf. Leider ist kein Lastenrad in der Verlosung. Und leider muss ich meins am Montag schon wieder abgeben. Ich fahre noch eine Matratze und eine Kiste Bilderrahmen durch die Stadt, damit es wenigstens etwas nach Arbeit aussieht.

    ( Fotos : Die Waschmaschine / interessantes "Argo"-Cargobike-Anbauset für dein normales Rad, in crazy Schöneberg gesehen / Tschüssi Muli :-( / Geheimtipp: Esskastanien in Weissensee )

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    Tag 19: "An guten Tagen......

    Image Written on 23.09.2021 by Björn Köpenick
    Team: Sparkasse Dortmund - Dem Rad gehört die Zukunft
    Municipality: Dortmund

    .... gibt es nur hier und jetzt" (Johannes Oerding). Liebe STADTRADLER:INNEN, ich frage mich schon die ganze Zeit, ob es heute ein guter oder nicht so guter Tag für mich war. ,-) Nach wenigen Metern liefen mir heute in der Früh die Tränen an den Wangen herunter. Nicht, weil ich so traurig , sondern weil der Fahrtwind eisig kalt war. Das Gute daran: Ich war schlagartig wach. ;-) Ein wenig später kam mir ein älterer Herr in einem überaus sportlichen Outfit auf seinem Rennrad entgegen. In einer, sagen wir mal, doch eher rüden Art und Weise, ließ er mich wissen: "Junge, deine Lampe blendet!" Bis dato hat meine Lampe noch niemanden geblendet. Schließlich befindet sich an meinem Fahrrad eine handelsübliche Lampe und keine Flugfeldbeleuchtung. Das Gute an dieser Begegnung: Ich weiß nun, dass es außer Querdenkern auch Querlenker gibt. ;-) Auf dem Rückweg durch die Felder war es sehr stürmisch. Das trockene Laub wurde durch die Gegend geweht und schlug mir mitten ins Gesicht. Es fühlte sich an wie mehrere Nadelstiche gleichzeitig. Das Gute daran: Ich weiß nun, dass Laub nicht nur auf dem Boden für uns Radfahrer:innen eine Gefahr darstellt. ;-) Das Radfahrer:innen-Leben hat eben doch Parallelen zum wahren Leben. Es ist wie eine gemischte Tüte von der Bude: Mal gibt es etwas Süßes und mal gibt es etwas Saures. Es kommt halt eben immer auf die Mischung an. Fahrt vorsichtig und bleibt gesund. Viele Grüße, Björn

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    STADTRADELN Tag 21

    Image Written on 23.09.2021 by Gundela Fink-Trudrung
    Team: ADFC Leer
    Municipality: Leer im Landkreis Leer

    Zu Besuch bei Erna und Berta! Zwei Sattelschweinen.
    Am letzten Tag des diesjährigen Stadtradelns nochmals einen Urlaubstag genutzt für eine ausgiebige Tagestour. Morgens um 8:00 Uhr starteten wir, Ziel war der NABU- Woldenhof in Wiegboldsbour. Ausgearbeitet und organisiert hatten diese Tour die ADFC-Tourenleiter Jutta, Waltraut und Johann, vielen Dank an euch!
    www.nabu-woldenhof.de

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    Mit 400 Menschen durch die Stadt radeln

    Image Written on 23.09.2021 by Peter Laffin
    Team: Critical Mass Bonn
    Municipality: Bonn

    Am vergangenen Wochenende fanden in mehr als 130 Städten Fahrrad-Demonstrationen als "Kidical Mass" statt. Hier fahren Kinder und Erwachsene mit Polizeischutz durch die Stadt und erleben, wie es wäre, wenn man richtig viel Platz zum Fahrradfahren hätte. Mit der Veranstaltung wollen die Teilnehmenden für kinderfreundliche Innenstädte werben udn gleichzeitig Lust aufs Radeln machen.

    In Bonn hatten wir schon vor mehreren Monaten mit den Vorbereitungen begonnen. Unterstützt durch das Team in Köln (1000 Dank euch für die Orga!) und inspiriert durch zahlreiche Telkos mit anderen Veranstaltern kamen schnell viele gute Ideen zusammen: abwaschbare Tattoos für die Kids, Urkunden am Ende der Tour, Musik an den Rädern, Luftballons und selbstgebastelte Plakate und einiges mehr. Am Ende waren wir bei bestem Wetter mit gut 400 Radelnden etwas mehr als eine Stunde in Bonn unterwegs und konnten die abwechselungsreiche Route sicher fahren.

    Wir sind immer wieder gern bei Fahrrad-Demos dabei. Sie geben einen Vorgeschmack darauf, wie angenehm und entspannt innerstädtische Mobilität eigentlich sein könnte. Bei so vielen Personen, die in einer Gruppe fahren, kommt es kaum zu Zusammenstößen, Staus oder Beschimpfungen. Auf einer Spur, wo sonst nur ein Auto hinter dem anderen fahren könnte, schlängeln sich Radelnde aneinandervorbei, manchmal vier nebeneinander und es bleibt trotzdem sicher. Die radelnde Masse ist insofern flexibler und kann dem Individuum mehr persönliche Freiheit in Sachen Tempo und Fahrbahnnutzung geben. Wenn ich mir 400 Autofahrer in einer langsamen Kolonne vorstelle, wirkt das weniger freundlich und gewiss auch weniger harmonisch.

    Das ist ein Hauptgrund, öfters vom Auto aufs Rad umzusteigen: der Umgang untereinander ist harmonischer. Vielleicht liegt es daran, dass man den Gegenüber tatsächlich ins Gesicht schauen kann. Oder auch weil man mit geringerem Tempo als ein Auto unterwegs und somit weniger angespannt ist. Möglicherweise liegt es aber auch an der frischen Luft und körperlichen Bewegung, die so friedlich stimmt.

    Ich hoffe sehr, dass wir beim nächsten Stadtradeln noch mehr Teilnehmende erreichen, so dass sich die Infrastruktur in Bonn weiter den Bedürfnissen Radelnder entsprechend anpasst. Mit dem Radentscheid wurde der politische Rahmen beschlossen und die Umsetzung läuft jetzt an.

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    STADTRADELN Tag 17-20

    Image Written on 23.09.2021 by Gundela Fink-Trudrung
    Team: ADFC Leer
    Municipality: Leer im Landkreis Leer

    Der Alltag hat mich wieder im Griff. Nach dem Urlaub mussten die Vorräte erstmal wieder aufgefüllt werden, los mit Rad und Hänger. Da geht schon eine Menge mit, zugelassen ist mein Hänger für 29 kg, den Weihnachtsbaum hat er auch schon heile nach Hause gebracht. Am Samstag Wochenmarkt, nachmittags die ADFC-geführte Feierabendtour mitgefahren, wir waren u.a. zu Besuch bei den Alpakas in Rhauderfehn. Eine schöne Strecke hatten unsere Tourenleiterinnen Meike und Renate ausgearbeitet. Danke dafür.
    Doch leider gab es einen Sturz bei dieser Tour. Bei einem Schotterweg war der Rasenkantsein überwachsen und nicht mehr zu sehen. Eine Radlerin kam mit ihrem Vorderrad gegen die nicht sichtbare Kante und stürzte! Gott sei Dank verlief der Sturz glimpflich. Wege müssen gepflegt werden, Lichtraumprofile freigehalten werden. Hier denke ich in Leer an den Karkpad, der vor noch gar nicht langer Zeit neugestaltet wurde. Auch hier wachsen teilweise die Ränder schon zu, Gras breitet sich über das Pflaster aus, wo nicht regelmäßig Räder rüberfahren.
    Sonntag dann eine Nachmittagstour zum Entlastungspolder im Holter Hammrich, dieser dient dem Hochwasserschutz ebenso wie dem Naturschutz. Den Polder kann man mit dem Rad umrunden, es gibt Beobachtungsplätze und Informationstafeln. Absolut empfehlenswert für eine Radtour im Nahbereich von Leer.
    Einer meiner Lieblingsplätze in Leer ist der Ledadeich in Höhe der Evenburg, dorthin mache ich manchmal einen kleinen Abstecher nach Feierabend, der Blick über das Wasser zum anderen Ufer läßt einen abschalten, der kleine Rundweg beim Meierhof vorbei zum Deich und zurück über die Fährstraße läßt sich gut auf dem Nachhauseweg mit dem Rad einbauen.

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    Donnerstag 2309

    Written on 23.09.2021 by Dr. Rainer Schulze
    Team: Grüne Frankenthal
    Municipality: Frankenthal (Pfalz)

    Heute Morgen war trotz kalter Luft wieder schwimmen im Silbersee angesagt. Das Wasser ist immer noch angenehm warm. Die Landwirtschaftswege bei Mörsch sind zwar wieder trocken, aber auch trockener Schlamm macht das Radfahren unbequem. Am Nachmittag habe ich mit der Boulegruppe des Seniorenbeirates Boule gespielt. Danach kam ein Arztbesuch in Mörsch und dann Nachhilfeunterricht in der Pfingstweide. 18,4 km.

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    Fahrradfahren mit Kindern in Kronberg

    Written on 23.09.2021 by Claudia Kipka
    Team: Offenes Team - Kronberg
    Municipality: Kronberg im Taunus im Hochtaunuskreis

    oder, um es kurz zu machen: Schön geht anders.

    Unser Großer fährt mit dem Laufrad seit er zweieinhalb ist, mit dreieinhalb ist er damit zum Kindergarten gefahren. Seit er viereinhalb ist, fährt er die Strecke von Kronberg rüber nach Schönberg mit dem Fahrrad.
    Ich sehe darin viele Vorteile: er bewegt sich, wir sind zügig unterwegs und für sein Alter bewegt er sich sicher im Verkehr. Wir können schon tolle Fahrradausflüge mit ihm in die nähere Umgebung machen und freuen uns auf längere Touren, wenn es dann nächstes Jahr das erste Fahrrad mit Gangschaltung gibt.

    Beim fast täglichen Fahren können wir uns also recht gut ein Bild von der Situation in Kronberg machen:

  • Armselige, dutzendfach geflickte und unebene Gehwege
  • Mülltonnen auf den Gehwegen
  • Parkende Autos auf Geh- und Fahrradwegen, gerne auch im Parkverbot
  • Parkplätze, wo es ohnehin nicht genug Platz für Fußgänger gibt
  • Absperrungen und temporäre Verkehrsschilder, die - was auch sonst - die Gehwege blockieren
  • Baustellen, bei denen Fußgänger nicht mitgedacht werden. Antwort auf die Email ans Ordnungsamt: Fehlanzeige.

  • Es klingt harsch, aber für mich ist Kronberg eine Autofahrerstadt, in der Fußgänger gucken müssen, wie sie klarkommen.

    Eines, was mich trotzdem positiv stimmt, ist das Verständnis und sogar Freude vieler Fußgänger, wenn mein Großer und ich auf dem Gehweg dahergeradelt kommen. Da wird viel gelächelt, gelobt und gegrüßt.

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    Tag 15 Sonntag

    Image Written on 23.09.2021 by Hayo Wiebersiek
    Team: CDU Norden
    Municipality: Norden im Landkreis Aurich

    Tolles Wetter lädt zum Radfahren ein! Die Stadt Norden hatte zu einer Radtour eingeladen und es kamen rund 60 Teilnehmer, die unter Begleitung der Polizei dem Aufruf folgten. Frank G. aus N. brachte letzte Woche den Satz „wenn man den Rückenwind spürt, ist man zu langsam!“ ;-)

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    Die zweite Woche

    Written on 23.09.2021 by Hans-Jürgen Wächter
    Team: Flotte Kette
    Municipality: Achim

    Es macht einfach Spaß. Klar, zum Wochenmarkt, zum Rathaus, zum Einkaufen wie eigentlich fast immer auch per Fahrrad. Zum Glück liegt alles in einer solchen Entfernung, dass es ausser richtigem Regenwetter kein Problem ist.
    Eine Herausforderung sind für mich immer als Pensionär noch die ehrenamtlichen Prüfungssitzungen der Handelskammer in der Regel 2-3mal im Monat in Bremen Stadtmitte. Aber es macht großen Spaß mit dem Fahrrad immer pünktlich bis 8.00 Uhr morgens über Bollen, Hemelingen, Osterdeich, am Weserstadion vorbei in die Stadt zu fahren. Zurück habe ich meistens die Route über die andere Weserseite , Cafe Sand, Werdersee und das Überqueren des Wehr gewählt. So trägt dies selbst mir als gewohntem Sitzungsmenschen zum Wohlbefinden bei und ist um ein vieles sportlicher als mit dem Auto. Mit dem E-Bike kann ich seit 4 Jahren unkompliziert und entspannt fahren, meistens mit meiner Frau, die schon ihr zweites E-Bike nutzt.

    Zusammen haben wir auch die Entdecker Tour im Rahmen der Mobilitätswoche und des Stadtradelns vorbereitet. Abgestimmt mit Frau Brammer von der Polizei Achim, mit Frau Rodel aus dem Rathaus und Herrn von der Höhe vom ADFC sind wir am Zigarrendenkmal vor dem Rathaus gestartet.
    Mit einer Gruppe von 18 Teilnehmern am Samstag Nachmittag und bei trockenem Wetter zu Radeln war für alle eine gute Erfahrung , da sie ausser von meiner Frau und mir nichts von der bevorstehenden rund 20 km Strecke wussten. Drei Informationen zum aktuellen Sachstand beim Lieken-Gelände, vor dem Gebiet Achim-West und zum Radschnellweg auf der Strecke von Bremen-Mahndorf über Achim nach Verden konnte ich anschaulich und vor Ort bei drei kurzen Unterbrechungs- Stopps geben.
    Eine Vorfreude für mich war, der Gruppe ein kleines Gebiet zu zeigen, das nur 1 Teilnehmer bisher kannte. Und zwar erreichten wir über eine kurze Strecke durch das Gewerbegebiet Bremer Kreuz ein Teilgebiet Oyter Moor/Heide als ein verstecktes geschütztes Biotop als Lebensraum für besondere Pflanzen – und Tierarten einschließlich eines Insektenhotels. Bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde dort noch Torf abgebaut. Inzwischen sind weite Flächen davon renaturiert worden. Es war für alle wunderschön durch diesen unbekannten Teil am Rande Achims zu radeln.
    Am Ende der zweiten Woche ging es bei leichter Bewölkung und viel Gegenwind wieder von Achim nach Bremen über das Wehr entlang der Weser in die Innenstadt, diesmal zum Martinsclub in die Neustadt und zurück.

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    Tag 14 Samstag

    Written on 23.09.2021 by Hayo Wiebersiek
    Team: CDU Norden
    Municipality: Norden im Landkreis Aurich

    So eine Fitnessuhr ist was tolles. Man kann sehen, wie der Kalorienverbrauch am Tag war, wie man geschlafen hat und wann man gestresst war. Sauerstoffsättigung und Schrittzähler inklusive. Und die Uhrzeit wird irgendwo auch angezeigt. Samstag in der City ist der Stress offenbar sehr hoch gewesen. Klar, am Infostand der Partei mit vielen Menschen zu sprechen, erhöht den Puls. Schritte werden dagegen nur wenige getan. Darum habe ich mich auch nach dem Mittagessen „eben“ aufs Sofa gelegt……. Später auf der Fitnessuhr habe ich gesehen, dass ich 3 1/2 Stunden fest geschlafen habe! Jetzt noch mal raus? Nee, lass mal. Couchpotato!

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    Tag 13, Freitag!

    Image Written on 23.09.2021 by Hayo Wiebersiek
    Team: CDU Norden
    Municipality: Norden im Landkreis Aurich

    Wenn ick Tied hat har und Rad hat har, wer ick bi di kamen!
    Mit der Zeit ist das so eine Sache; Politik als Hobby brauch schon einige. In Wahlkampfzeiten noch mehr! Um nicht nur von beruflichen Terminen zu politischen Terminen hin und her gerissen zu werden, habe ich mir heute das Rad genommen und bin zu meiner Enkeltochter gefahren. Wer sich keine Zeit nimmt, wird nie welche haben. Keine große Radtour aber in große Kinderaugen zu sehen und begeistert das neue Trampolin vorgeführt bekommen, waren die Minderkilometer wert. Morgen werden es mehr.

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    Der Weg ist das Ziel

    Image Written on 23.09.2021 by Maik Hasse
    Team: Radministratoren
    Municipality: Bremerhaven

    Wer heute in Bremerhaven war, weiß, das Wetter war...wechselhaft, um es positiv zu beschreiben. Das Bild zum Artikel ist schon eine hübsche Ecke von Bremerhaven, das Wetter war da sogar kurz wenigstens halb trocken und trotzdem versprüht das Bild eigentlich mehr eine melancholische Tristesse.

    Aber zu tun hatte ich trotzdem, ich wollte meiner Freundin eine Überraschung machen und ihr Donuts von dem neuen Laden in Bremerhaven mitbringen und danach noch meine Eltern besuchen, bevor sie ihn den Urlaub fahren.

    Also ab auf's Rad in die Innenstadt, durch leichten Nieselregen. Nach 20 Minuten in der Schlange komme ich an die Theke und siehe da, die gewünschten Donuts sind heute schon ausverkauft. Mist. Gut, irgendwas hatte ich im Internet gelesen das in der Bürger 116 derzeit ein Pop-Up Store mit alternativen Lebensmitteln ist, vielleicht kann man ihr ja da eine Nettigkeit mitbringen, mit der langen Schlange hatte ich schließlich nicht gerechnet und war schon im Verzug, der Laden aber direkt um die Ecke.

    Also dahin und...wieder nichts, Touren gibt es dort - sicherlich interessant - aber der komplett falsche Laden um mal eben was mitzubringen.

    Also mit leeren Händen zu meiner Freundin, die sich sehr verständlich zeigte, aber nur kurz, schließlich musste ich noch zu meinen Eltern.

    Keine 200m weiter ist dann die Straße wegen einem Großeinsatz gesperrt. Also umdrehen, ein Stück zurück und dann erst wieder in die richtige Richtung. Das Wetter hat mittlerweile auf gießende Eimer umgeschaltet und die Windböen drohen auch schon einen Rückwärts zu schieben.

    Also durch dieses Schietwetter zu meinen Eltern, etwas aufwärmen, kurz quatschen, bevor es dann, glücklicherweise bei besserem Wetter, auf den Heimweg und einen kurzen Zwischenstopp im Supermarkt ging.

    "Und das soll mich jetzt vom Radfahren überzeugen?" mag sich manch einer nun denken. Aber heute galt: der Weg ist das Ziel. Sicherlich hat mein Plan mit der Überraschung und dann noch der Ausweichplan nicht funktioniert. Sicher bin ich nass geworden, aber jetzt sitze ich hier und habe heute 20km geradelt, einfach so nebenbei.

    Wäre ich jetzt hier auch noch zufrieden, wäre ich Auto gefahren? Sprit verbraucht, wieder näher am nächsten kaputten Teil dran, Parkgebühren bezahlt nur um mit leeren Händen da zu stehen? Das ist ärgerlich. Mit dem Fahrrad? Nun, wenigstens habe ich ein bisschen leichten Sport betrieben und was für die Gesundheit (und den Geldbeutel) getan, auch wenn sonst nichts geklappt hat. Trocken wird man von alleine, das Parkticket erstattet einem halt keiner zurück.

    Und das ist das schöne am Alltagsradeln, wenigstens das hat man immer gemacht, auch wenn sonst nichts klappt.

    Die Donuts bestelle ich dann aber nächstes mal vor.

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    Auf das Floß fertig los !

    Image Written on 23.09.2021 by Christoph Ries
    Team: zmittsdrin
    Municipality: Müllheim

    Letzten Freitag den 17.09.2021 war ich als Erlebnispädagoge für Do&Be Freiburg auf dem Altrein zwischen Grissheim und Hartheim unterwegs.

    Bei der Teambuilding Aktion bauen die Teilnehmer aus ihnen zur Verfügung gestellten Materialien Floße, mit denen Sie anschließend den Rhein hinunterfahren.

    Nicht nur das fahren mit dem Floß, sondern vor allem auch die Bauphase zeigen dabei beeindruckend, wie ein Team auf neue Aufgaben reagieren kann und wie es gemeinsam funktioniert.

    Neu dieses mal war, dass mein Team sich bereit erklärte mich mit samt meinem Fahrrad mitzunehmen. Bei herrlichem Wetter hatten alle anderen Floße das verlangen danach meinem Fahrrad eine Wäsche zu verpassen, es blieb also wirklich keiner trocken. Einfach ein wunderbarer Tag.

    Natürlich wäre auch ein Fahrradshuttel per Kleinbus möglich gewesen ... aber wo bleibt denn da der Spaß :D

    Ich kann nun mit Fug und Recht behaupten, dass ich schon mal genau auf der Deutsch-Französischen Grenze zwischen Griessheim und Hartheim auf meinem Rad gefahren bin XD

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